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Giftige Mülldeponie «Krasny Bor» wird rekultiviert

Von   /  9. April 2021  /  Keine Kommentare

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eva. Die berüchtigte Mülldeponie «Krasny Bor», die sechs Kilometer entfernt vom südwestlichen Petersburger Vorort Kolpino liegt, soll bis 2024 rekultiviert werden. Die rund 70 Hektar grosse Müllhalde, die 1969 in Betrieb genommen wurde, ist schon seit 2014 geschlossen. Insgesamt wurden während der vergangenen Jahrzehnte rund zwei Millionen Tonnen Müll auf «Krasny Bor» abgelagert. Während der vergangenen Jahre geriet sie mehrmals in die Schlagzeilen als laut Umweltschützern während des Tauwetters Giftstoffe ins Grundwasser und in die benachbarten Gewässer geschwemmt wurden.

Wie der «Kommersant» schreibt, soll bis Ende dieses Jahres die Rekultivierung der Halde vorbereitet werden. Dann soll bis 2024 eine umfassende Rekultivierung des Geländes vorgenommen werden – Kostenpunkt, rund zehn Milliarden Rubel. Die Rekultivierung umfasst unter anderem die Anbringung einer fünf Meter dicken mehrschichtigen Wand unter den Müll mit einem Warnsystem, welche das Abfliessen von Giftstoffen verhindert.

www.kommersant.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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