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Geheimdienst verweigert deutschem Russland-Forscher die Einreise

Von   /  15. März 2019  /  Keine Kommentare

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eva.- Der deutsche Historiker und Slawist Johannes Rohr, der sich mit der Geschichte der indigenen Völker Russlands befasst, wurde im vergangenen Dezember bei der Einreise am Flughafen Domodjedowo festgenommen, obwohl er im Besitz eines gültigen Mehrfachvisums war.

Ohne Angabe von Gründen wurde er vom russischen Geheimdienst FSB für einen Tag ins Moskauer Abschiebezentrum eingesperrt und ausgeschafft. Danach wurde ihm bekannt gegeben, dass ihm die Einreise nach Russland bis 2069 verboten sei, schreibt Newsru.com.

Rohr ist Autor der Zeitschrift „Osteuropa“ und befasst sich mit den Urvölkern im Norden Russlands, deren Lebensraum in vielen Fällen durch den Abbau von Erdöl und Gas, sowie durch Bergbau- und Staudammprojekte bedroht wird. Ob seine Arbeit mit dem Einreiseverbot zu tun hat, ist unklar. Rohr wird diese Massnahme nun vor einem Moskauer Gericht anfechten.

www.newsru.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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