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„Geflüchtete“ russlanddeutsche Familie nach zwei Monaten Sibirien wieder in Deutschland

Von   /  9. März 2017  /  2 Kommentare

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eva.- Die russlanddeutsche Aussiedlerfamilie Martens, die zu Jahresbeginn aus Deutschland nach Sibirien „geflohen“ war, hat Russland nach knapp zwei Monaten wieder verlassen. Das Ehepaar Martens war in Deutschland gebüsst worden, weil es sich geweigert hatte, die Tochter in den Aufklärungsunterricht zu schicken. Sie begründeten ihre Weigerung damit, dass die sexuelle Aufklärung ihrer Glaubensauffassung als Baptisten widerspreche.

Kurz nach dem Zwischenfall war das Paar und seine zehn Kinder im Rahmen des staatlichen russischen Rückkehrerprogramms im Dorf Kyschtowka im Nowosibirsker Gebiet in einem hölzernen Bauernhaus untergebracht worden. Über ihre Übersiedlung hatten die staatlichen russischen Fernsehsender grossangelegt und mit antiwestlicher Ideologie unterlegt berichtet. Über ihre Rückreise war hingegen kaum berichtet worden.

Zwar kommentierte die Familie Martens ihre Rückkehr in den Westen am 24. Februar nicht, doch den Russlanddeutschen vermutlich die schwierige Wohn- und Arbeitssituation zum Verhängnis. In dem alten Holzhaus hatte zehn Jahre niemand gelebt, und trotz der Solidarität der Bevölkerung war die Familie sämtlichen Schwierigkeiten des russischen Alltags und Dorflebens ausgesetzt. Arbeitslosigkeit, Bürokratie und mangelnde Infrastruktur sorgen auch innerhalb Russlands für eine starke Landflucht.

www.postimees.ee

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

2 Kommentare

  1. russische Papa sagt:

    Familie Martens ist aber in ein Paar Monaten zurück nach Russland umgezogen. Nach Süden, in der Nähe vom Schwarzenmeer, wunderschöne Klima. Ein rieseges Haus kostenlos bekommen(500 qm). Heutzutage haben die schon das 11.Kind geboren. Sind glücklich, wie ich schätzen kann. Aber nicht jeder Rückkehrer aus D bekommt solches Haus. Dieses Haus wurde von einem reichen Russe gekauft, als Geschenk für die ersten schwierige Jahre.

    Warum nämlich Russland ist gut für diese Familie?
    In Russland alle Kindern gehören zu ihrem Eltern! Es gibt keinen Schulpflicht, alles dürfen Eltern selbst entscheiden. Es gibt richtig die Freiheit bei der Sache „Religion“. Der Staat gibt sehr sehr wenig den Bürgern, aber verkehrt fordert nicht viehl von den Bürgern. Familie Martens ist religiös, und für die wäre vielleicht besser in Russland.

    Ich persönlich bleibe besser in Deutschland bis meine Kinder die Ausbildung schaffen. Gott sei Dank , gibt es viele internationale Schulen hier, und mit der russischen Sprache auch.

    Aber Russland ist heute noch sehr sittlich, das ist richtig ( Abgesehen von Moskau natürlich ).
    Deutsches Vollk ist sehr schlau, sehr freundlich. Dieses Wissen würde ich gern nach Russland mitnehem und ausbreiten. Es ist egal welche Ethnie das Mensch hat. Wichtiger ist dein Beruf, dein Lebensweise.

    mfG

  2. Lena sagt:

    Was für blöde Menschen, ich bin selber Aussiedler, mir ist peinlich, was für Mist sie in Russland erzählt haben !!!!!!!!

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