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Verzögerungen bei Petersburger Gazprom-Turm wegen Innenausbau

Von   /  23. Dezember 2019  /  Keine Kommentare

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eva.- Der Petersburger Gazprom-Turm kann voraussichtlich auch 2020 nicht bezogen werden, weil sich die Vergabe der Bauarbeiten im Innern verzögert hat. Der Sieger der Ausschreibung ist mittlerweile bekannt, doch die Kosten für den gewaltigen Auftrag sind nach wie vor im Dunkeln.

Wie die Internet-Zeitung Fontanka.ru meldet, werden die MitarbeiterInnen des russischen Energie-Konzerns Gazprom ihre Büros im prestigeträchtigen Bürohochhaus „Lachta-Zentr“ auch 2020 nicht belegen. Aus inoffiziellen Quellen ist zu erfahren, dass sich der Konzern bisher nicht entscheiden konnte, an welches Unternehmen die Arbeiten im Innern des Turms vergeben werden.

Im März/ April kam es zu einem Stopp bei der Auftragsvergabe, wegen Uneinigkeiten in der Konzernleitung wegen der Kosten der Bauarbeiten. Die Preise für den Innenausbau sollen sich je nach Auftragnehmer zwischen 6.300 und 14.000 Dollar pro Quadratmeter Büroraum bewegen. Bei einer Gesamtfläche von 404.400 Quadratmetern würden sich Kosten von bis zu drei Milliarden Dollar ergeben – mehr als der Bau des Gebäudes gekostet hat.

Im Vergleich dazu betrug der Quadratmeterpreis beim Ausbau des Generalstabsgebäudes rund 5000 Dollar. Beim neuen Sberbank-Gebäude wurde der Preis auf 3000 Dollar festgesetzt. Den Riesenauftrag für das „Lachta Zentr“ erhielt schliesslich die Firma „Kaskad-Energo“, die zum „Taschir“-Konzern gehört. Zu welchen Preisen und Bedingungen die Arbeiten ausgeführt werden, ist bisher jedoch unbekannt.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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