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Rettung für einige Wohnungskäufer im verkorksten Stadteil Nowodewjatkino

Von   /  7. Februar 2020  /  Keine Kommentare

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Im Norden der Stadt, auf dem Leningrader Gebiet hat sich bei Nowodewjatkino ein Gebiet von Neubauten aus dem Jahr 2014 zur Katastrophe für die Käufer entwickelt. Es ist nicht ersichtlich ob Inkompetenz, die Finanzkrise 2014 mit den nachfolgenden Bank-Sanktionen oder schlichte Kriminelle Energie der Baufirmen dazu geführt hat, das jetzt ein ganzer neuer Stadtteil halbfertig da steht.


 

Rettungsinvestor ist die bekannte Bauholding PIK

Gestern trafen sich die Gläubiger der bankrotten „Glavstroykompleks LenOblast“ (GSC LO), einer Firma in welcher der ehemaligen Vizegouverneur des Leningrader Gebiets Nikolai Pasada Teilhaber ist,  und stimmte  für die Gründung einer nachfolgenden Wohnungs- und Baugenossenschaft (GSC). Diese Entscheidung war eine der Bedingungen des zur Rettung gefundenen Investors  – der GK „Pik“ – welche den betreffenden Komplex „Galaktika“ jetzt fertigbauen soll. Der neue Bauträger muss die Arbeiten auf dem Gelände eigntlich bis Mai 2021 abschließen.

Bei der Gläubigerversammlung stimmten 95% der Aktionäre des GSC für die Fertigstellung der Wohnsiedlung, 2,5% enthielten sich und die gleiche Anzahl war dagegen, sagte Dmitri Romanow, ein Vertreter der Initiativgruppe der Aktionäre der Galaktika-Wohnsiedlung.  Die entsprechenden Ergebnisse der Versammlung wurden vom staatlichen Bauaufsichtskomitee des Leningrader Gebiets bestätigt.

Keine Wohnung, Kein Geld mehr und dann noch Nachforderungen

Die Gründung von GSC war eine der Bedingungen von GC „Pik“ um offiziell den Zugriff auf das Problemobjekt zu erhalten, welches das der vorherige Entwickler – GSC – 2018 nach einen Antrag der Uralsib Bank auf Bankrott, zurückgeben musste.
Auf der vorigen  Gläubigerversammlung stimmten die Aktionäre noch gegen die Gründung des GSC und stellten damit die Fertigstellung von „Galaktika“ durch die Gruppe in Frage. Das gestrige Treffen war von entscheidender Bedeutung, da es die letzte Gelegenheit war, über die Übergabe an den neuen Investor zu entscheiden oder nicht.

Offensichtlich waren die Aktionäre (Wohnungskäufer) durch eine Teilhaber-Zuschussforderung von 18 Millionen Rubel, oder 45 Tausend Rubel pro Käufer aufgeschreckt, und haben eingelenkt die Bedingungen des Investors anzunehmen.

Mehrer Tausende Käufer in dem Gebiet wurden betrogen

Neben den lediglich 534 Wohnungen der „Galaktika“ Siedlung, sind auch benachbarte Projekte in verschiedenen Stadien des Bankrotts, der Rettung durch neue Investoren oder auf der Suche nach einer Restrukturierung. Beim Komplex „Sila Prirody“ sind insgesamt 2660 Wohnungsinhaber seit 4 Jahren ohne Wohnung, bei weiteren Projekten wie beim Projekt „Skaska“ sind ebenfalls mehrer Tausende Wohnungen nicht übergeben.

Foto: VK Gruppe der Gläubiger der SilaPrirody in Dewjatkino

Quellen: Kommersant, Fontake uva.

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