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Hunderte Touristen mit E-Visa am Petersburger Flughafen steckengeblieben

Von   /  30. Dezember 2019  /  Keine Kommentare

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eva.- Die neuen elektronischen Visa für St. Petersburg erwiesen sich einerseits als Knüller. Andererseits wurden seit Oktober knapp 2000 TouristInnen wegen fehlerhafter Anträge bei der Grenzkontrolle abgewiesen und zurückgeschickt.

Die neue Regelung mit Visa für St. Petersburg, die seit dem 1. Oktober ohne Besuch beim Konsulat im Internet gebucht werden können, hat zehntausende TouristInnen aus Westeuropa angelockt. Laut Fontanka.ru haben sich bisher rund 55.000 Personen für einen Aufenthalt von maximal acht Tagen entschieden – vorwiegend aus Estland, Lettland, Finnland, Deutschland und Frankreich.

Pech hatten 3,2 Prozent oder 1760 Personen, die bei der Einreise über den Flughafen Pulkovo von den Grenzbehörden zurückgewiesen wurden und nach einem unerfreulichen Zwischenaufenthalt in der Transitzone zurück in die Heimat fliegen mussten.

Unerfreulicher Zwischenhalt in der Transitzone

Schuld an der Misere waren hauptsächlich Fehler beim Ausfüllen des elektronischen Visumsantrags. Offenbar erkennt die Software solche Fehler nicht, so dass die Touristen erst bei ihrer Anreise davon erfahren und keine Möglichkeit zur Korrektur haben.

Die Betroffenen beklagten sich darüber, dass sie von der russischen Grenzpolizei kaum Auskunft über die Gründe für ihre Rückweisung erhielten und bei ihrer Rückschaffung keinen Zugriff auf ihr Gepäck und keine Schlaf- und Ruhemöglichkeit hatten.

Laut den Grenzbehörden hat die „Fehlerquote“ jedoch seit dem Oktober deutlich abgenommen, weil die Reisenden deutlich weniger Fehler bei den Anträgen machen.

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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