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Eremitage zeigt Ausstellung „Die Eisenzeit. Europa ohne Grenzen“

Von   /  15. November 2020  /  Keine Kommentare

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pd.- „Die Eisenzeit. Europa ohne Grenzen“ – diese Ausstellung entstand im Rahmen des Deutschlandjahrs in Russland 2020/2021 und ist ein internationales wissenschaftliches Großprojekt, das zum nächsten Schritt in der Zusammenarbeit zwischen Museen in Russland und Deutschland geworden ist.

Die Ausstellung in der Manege der Kleinen Eremitage zeigt mehr als 1600 Exponate aus den archäologischen Sammlungen der Eremitage, des Historischen Museums (Moskau), des Puschkinmuseums (Moskau) und des Museum für Vor- und Frühgeschichte (Staatliche Museen zu Berlin). Die Ausstellung ist einzigartig in der Breite des darin präsentierten Materials: die Eisenzeit in Italien, die Hallstattkultur, die Altertümer der keltischen Kultur, die berühmten Schätze der skythischen Steppenhügel, antike Denkmäler, berühmte Schätze, Altertümer der Koban-Kultur des Nordkaukasus und die Kulturen des Waldgürtels Osteuropas.

Die Eisenzeit wird als Periode der Menschheitsgeschichte nach der Bronzezeit bezeichnet, die durch Gewinn des Eisens und Herstellung von Produkten und deren Verbreitung geprägt war. Sie wurde zu einer der wichtigsten Errungenschaften der Menschheit. Dank der Entwicklung der Schmiedekunst konnten die Eisenpflugschar, die Sichel, die Sense und die Eisenaxt hergestellt werden, was die Entwicklung einer Landwirtschaft in großem Maßstab, ermöglichte. Die Verwendung von Eisen ermöglichte es aber auch, Angriffswaffen wie Dolche, Pfeilspitzen und Schwerter, sowie Rüstungen herzustellen, was die Geschichte nachhaltig prägte.

Die Ausstellung „Die Eisenzeit. Europa ohne Grenzen “setzt die langfristige kulturelle Zusammenarbeit fort, in der die gemeinsame wissenschaftliche Forschung und Ausstellungstätigkeit russischer und deutscher Museen im Vordergrund stehen. Während in der Ausstellung „Das Zeitalter der Merowinger“ (2007) die Denkmäler des frühen Mittelalters und in der Ausstellung „Bronzezeit“ – Altertümer vom 4. Jahrtausend bis zum Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. gezeigt wurden, ist die aktuelle Ausstellung „Die Eisenzeit“. Europa ohne Grenzen “ dem ersten Jahrtausend vor Christus gewidmet. und schließt die chronologische Lücke zwischen den Exponaten der beiden vorangegangenen Ausstellungen.

Bild: Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte / Foto: Claudia Klein

Bis 28. Februar 2021. Eremitage, Dvorzowaja nab. 34.Tel. 710-90-79. Eintritt: 300-700 Rubel.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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