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„Die Architektur der Blockade“: deutschsprachige Filmpremiere und Diskussion.

Von   /  21. September 2020  /  Keine Kommentare

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pd.- Am 23. September findet eine Online-Veranstaltung mit dem Titel „Begegnungen mit der Erinnerung: Die Architektur der Blockade“ statt. Der Film erschien im Jahr 2020 im Rahmen des Projekts “Die bewahrte Kultur”.

Der Dokumentarfilm erzählt von der Tarnung Leningrads in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges sowie von den Architekten, Ingenieuren, Künstlern und Bergsteigern der belagerten Stadt, welche die in der ganzen Welt berühmten Leningrader Gebäude und Denkmäler vor der Zerstörung retteten.

Unter den Teilnehmern des Films sind Frontsoldaten und Einwohner der belagerten Stadt, ihre Nachkommen und moderne Wissenschaftler: Dr. phil. habil. N.A. Lomagin (Historiker), W.A. Mossunow (Militärhistoriker), A.G. Leontjew (erster Vizevorsitzender der St. Petersburger Denkmalschutzbehörde), J.J. Bacharewa (Abteilungsleiterin in der St. Petersburger Denkmalschutzbehörde), Abt Alexander (Fjodorow) (Vorsteher der Peter-und-Paul-Kathedrale St. Petersburg), M.M. Bobrow (Bergsteiger), G.D. Jastrebenezki (Bildhauer), J.A. Swerdlow (Künstler), A.G. Terebenin (Künstler), N.I. Jawejn (Architekt), O.I. Jawejn (Architekt) u.a.

Teilnehmer*innen der Diskussion:
– Viktor Naumow, Produzent des Films, Leiter des Projekts “Die bewahrte Kultur”
– Arina Nemkowa, Leiterin der Stiftung zur Förderung und Entwicklung der deutsch-russischen
Beziehungen “Deutsch-Russisches Begegnungszentrum”
– Dr. habil. Nikita Lomagin, Europäische Universität Sankt Petersburg
– Dr. Ekaterina Makhotina, Historikerin, Universität Bonn

Moderation:
Dr. Gabriele Freitag, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., Berlin
Diskussionsthemen:

  • Wie erhält man kulturelles Erbe und welche Rolle spielen dabei Digitalisierung und Film?
  • Vorstellung des Projekts “Die bewahrte Kultur”
  • Ähnliche Initiativen in Deutschland
  • Krieg und Kunst
  • Mensch und Stadt in der Kriegszeit
  • Die Stadt als lebendes Objekt in der Kriegszeit
  • Warum dreht man solche Filme?
  • Warum spricht man in Deutschland so selten über die Leningrader Blockade?

Partnerorganisationen:
– Projekt “Die bewahrte Kultur”, Sankt Petersburg
– Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde, Berlin
– Stiftung zur Förderung und Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen “Deutsch-
Russisches Begegnungszentrum”
– Auswärtiges Amt Deutschlands

Informatorische Unterstützung:
– Staatliches Museum für die politische Geschichte Russlands, Sankt Petersburg
– Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
– Deutsches Kulturforum östliches Europa

Für den Meinungsaustausch zwischen Zuschauer*innen und Teilnehmenden steht ein Chat zur
Verfügung.

Der Film:

www.youtube.com/watch?v=8RdM6hB2xmk

Anmeldung zur Diskussion am 23. September 2020 unter:
https://docs.google.com/forms/d/1eXjoHPjG8-AeuB56EoZ_VYVHB-aE-WUD_BRmQxmfFrs/edit

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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