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Fachhochschule Wildau startet Studiengang Wirtschafts<br>ingenieurwesen in Petersburg

Von   /  18. August 2008  /  Keine Kommentare

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pd.- Die Technische Fachhochschule Wildau (Deutschland) verfügt auf dem Gebiet der Ausbildung von Wirtschaftsingenieuren über umfangreiche fachliche Kompetenzen und praktische Erfahrungen. Dieses Know-how findet im Ausland zunehmend Anerkennung und Interesse. Zum Wintersemester 2008/2009 startet die TFH Wildau an der Staatlichen Ingenieurökonomischen Universität St. Petersburg/Russland (ENGECON) die Implementierung des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen (Maschinenbau) mit der Vertiefungsrichtung Fahrzeugbau. Das Studium endet mit dem Doppel-Bachelorabschluss beider Einrichtungen.

Der Initiator und Leiter des aus Mitteln des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) geförderten Projektes, TFH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári, hat einen ganz persönlichen Grund zur Freude: „Die ENGECON ist ‚meine‘ Alma Mater, an der vor drei Jahrzehnten mit dem Diplom als Wirtschaftsinformatiker meine berufliche Karriere begann. Jetzt habe ich die Möglichkeit, mich dafür durch einen Wissenstransfer in umgekehrter Richtung in besonderer Weise zu bedanken.“

Die wesentlichen Elemente des neuen Studiengangs werden nahezu vollständig aus dem Wildauer Lehrplan übernommen. Zusätzlicher Bestandteil ist ein zweisemestriger Studienaufenthalt bei Praxispartnern in Deutschland. Sowohl in international tätigen Konzernen wie Daimler und MTU als auch in mittelständischen Unternehmen der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg werden die zukünftigen Wirtschaftsingenieure fortgeschrittene Unternehmensführung und Fertigungstechnologie kennenlernen.
Mit der Einführung des neuen Studiengangs an der ENGECON leistet die TFH einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Fachkräftesituation in und um St. Petersburg. Die Metropolenregion an der Newa hat die sich in den letzten Jahren durch die Ansiedlung von großen Automobilherstellern und deren Zulieferern zu einem bedeutenden Zentrum der Kraftfahrzeugindustrie in Russland entwickelt. Insbesondere Ingenieure, die nach anerkanntem deutschem Standard ausgebildet sind und Erfahrungen westlicher Produktionskultur einbringen, werden dort dringend gesucht.

Zwischen der TFH Wildau und der ENGECON bestehen schon seit dem Jahr 2000 sehr intensiven Kooperationsbeziehungen. Eine gute und dauerhafte Grundlage dafür sind die Lehr- und Forschungsprofile beider Partner, die vielfältige Möglichkeiten eines fruchtbaren grenzüberschreitenden Erfahrungsaustauschs sowie eines erfolgreichen Wissens- und Technologietransfers bieten. Neben dem Maschinenbau sind es vor allem die Bereiche Logistik, Telematik, Wirtschaftsrecht, Verwaltungsausbildung, Managementlehre und -praxis sowie Interkulturalität.

http://www.tfh-wildau.de

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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