Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Ticker  >  Aktuelle Artikel

Sternwarte Pulkowo weist auf besondere Konjunktion der Planeten im Juni hin.

Von   /  21. April 2012  /  1 Kommentar

    Drucken       Email

mm – Eine Planetenparade, bei der sich die Venus, die Erde und die Sonne auf einer Linie befinden, wurde von der Sankt Petersburger Sternwarte Pulkowo für den 6. Juni dieses Jahres an gekündigt.

Laut Wissenschaftlern ist die Konstellation einzigartig, da sich im 21 Jahrhundert nicht wiederholen wird. Eine Planetenparade dieser Art kommt viel seltener vor, als etwa die Konstellation, bei der die Erde, der Mond und die Sonne in einer Linie stehen, hieß es.   Während der Planetenparade kann ein vor der Sonnenscheibe entlang schleichender kleiner „Punkt“ beobachtet werden, den die Forscher vom Teleskop auf einen großen Bildschirm projezieren wollen.  Bleibt zu hoffen, das Beobachtungsmöglichkeiten nicht vom Wetter verhindert werden.

Text: Markus Müller

Photo: Nasa, gemeinfrei

 

 

    Drucken       Email

1 Kommentar

  1. Ansgar Korte sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Habe im Jahre 2004 den Venustransit in Bad Salzuflen in Deutschland beobachten können.
    Dort fand der berühmte deutsche Astronom Walter Baade 1960 seine letzte Ruhestätte, nachdem er seit 1931 auf der damals größten Sternwarte der Welt auf Mont Wilson & Palomar gearbeitet hat und um 1950 die Dimensionen des Universums verdoppeln konnte.
    Den Venustransit in diesem Jahr werde ich auf der Walter-Hohmann-Sternwarte in Essen im Ruhrgebiet beobachten, sofern das Wetter es zulässt.
    Im August 2010 durfte ich, mit einer Professorin aus Hamburg, auf Einladung des letzten Direktors die Pulkowoer Sternwarte besichtigen. Ich war beeindruckt das die Hauptsternwarte Russlands von dem deutschen Astronomen Friedrich Georg Wilhelm von Struve 1839 gegründet worden ist. Der Pressesprecher Sergei Smirnow führte uns 4 Stunden durch die Anlagen. Ihm ein herzliches Dankeschön.
    Ansgar Korte, Walter-Hohmann-Sternwarte Essen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Kriegsgräberpflege: Bundeswehrsoldaten kommen nach St. Petersburg

mehr…