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Russische Expedition soll Grenzen des Arktisschelfs erforschen

Von   /  15. Juni 2010  /  1 Kommentar

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rian.- Russische Wissenschaftler brechen Mitte Juli zur ersten großen Expedition seit zehn Jahren auf, um die Grenzen des arktischen Kontinentalschelfs zu erforschen. Dies teilte Iwan Frolow, Direktor des Arktischen und Antarktischen Forschungsinstituts des russischen Meteorologischen Amtes, RIA Novosti in einem Interview mit. Der arktische Schelf ist in Bezug auf seine Vorkommen an fossilen Ressourcen von sehr großer Bedeutung für Russland. Die Erforschung der Grenzen des Landsockels soll Russlands Recht auf diese Territorien begründen.

„Wir sind gegenwärtig dabei, das Forschungsschiff ‚Akademiemitglied Fjodorow“ zu einer Expedition entsprechend dem Programm ‚Die Grenzen von Russlands Schelf’ vorzubereiten’“, sagte Frolow. Zurzeit befinde sich das Schiff in dem finnischen Hafen Turku, wo es mit neuer Ausrüstung ausgestattet wird. Am 8. Juli komme es nach Sankt Petersburg zurück, von wo aus es zu einer dreimonatigen Forschungsreise auslaufen solle.

An der Expedition nehmen auch Wissenschaftler vom Forschungsinstitut für Navigation und Hydrographie des russischen Verteidigungsministeriums und Experten des Ministeriums für Umweltschutz teil. Begleitet werde das Schiff von einem Eisbrecher. Das Forschungsgebiet erstreckt sich vom Laptewsee bis zum Nordpol und vom Nordpol bis zur Wrangelinsel. So eine große

Expedition habe es seit Anfang 2000 nicht mehr gegeben, sagte Frolow. Das Hauptziel bestehe darin, hydrographische Arbeiten durchzuführen, „um zu beweisen, dass das unser Schelf ist, dass er nicht von Kanada ausgeht“.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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