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Zahlen und Fakten: Was kostet Was in der Stadt ?

Von   /  25. März 2009  /  Keine Kommentare

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mr.zh.- Korruption ist ein gefährliches Geschäft, und sowohl in Russland als auch der Schweiz, Deutschland und Österreich verboten. Im Ungewissen trifft es aber die Berichterstattenden, da diese ja „Kenntniss“ von Korruptionsvorfällen haben müssen -wie kämen sie sonst an die Preise sind sie nicht nur in Russland sondern auch in Deutschland der Strafverfolgung ausgesetzt. Das Presserecht schützt uns Blogger meist gar nicht und wer möchte für ein bischen mehr Transparenz schon seine Lebenqualität opfern ? Eigentlich niemand – und so so blüht die Blume der Korruption im Westen wie im Osten unter dem indirekten Schutz gerade der Gesetze, welche das verhindern sollen.

Es kursieren in der Gemeinde immer wieder Geschichten und Gerüchte von Zahlen für bestimmte Dienstleistungen und andere Nebenkosten. Wir würden gerne eine Übersicht der Preise in  St. Petersburg erheben und haben und da wir nix beweisen können und auch gar nicht beweisen wollen weden wir diese Angaben als Moralisches-Märchen aus 1001 und einer Nacht anbieten.

UMFRAGE

Haben Sie Kenntnis von Korruption im St. Petersburger Alltag ?

Ergebnisse

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Märchenstunde

Also ob das Märchen so greift weis der Author auch nicht, aber es ist zumindest lustig die Daten einfach als „Märchen“ zu deklarieren und Ihnen als solche zu präsentieren.

Da wir diese nicht beweisen möchten vertrauen wir auf die Statistik und Ihre Mitarbeit. Wie gesagt die Preise sind „erfunden“ den wenn sie Wahr währen, ist ja schon die Kenntniss schon ein potentielles Problem. Also fabulieren Sie doch einfach mal ein bischen mit!

„Es war einmal ein grosse Land im Orient das sogar soweit in den Orient ragte das es fast wieder im Okzident herauskam. Wie überall gab es gute und schlechte Bürger aber meist waren alle zu bequem um sich bei kleinen Verfehlungen den Bütteln des Sultans zu unterwerfen oder gar die tagelange Klärung des Sachverhalts mit der langsam mahlenden Bürokratie zu diskutieren – meistens wollten aber auch alle Beteiligten, Büttel wie Bürger, die Arbeit begrenzen und ein kleiner Bakschisch bekräftigte die so geschlossenen Vereinbarungen.
Damit das Volk des Sultans nicht über Gebühr veröffentlichten die fleissigen Beamten eine Liste der Höhe der Zahlungen. Gut dachten alle, dann wissen wir ja beinahe was auf uns zukommt. Die Liste ist leider nicht komplett überliefert aber was uns aus der Ferne erreichte haben wir gewissenhaft aufgezeichnet.

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1. In der alten Hauptstadt werden viele Strassen in Einbahnstrassen umgewandelt. Schwupp kommt ein neues „KIRPITSH=Ziegel“ Schild, plus ein paar Verkehrsbeamten die in der Strasse auf Ihre Sünder warten. Je nach Beruf und Potential ( Berufs-chauffeure und Ausländer kosten mehr) kostet der Spass 25.000 – 30.000. (die Währung wurde leider nicht ÜBermittelt)

Die Alternative wäre  3 Monate Führerscheinentzug plus vom Märchengericht festgelegte Strafe.
Diese Methode der Strafermittlung ist in letzte Zeit so beliebt geworden das sogar der Kanal 100TV darüber berichtete. (kein Märchen)

2.Führerscheinprüfung  Praxis – ab 10.000.

3. Tech’osmotr‘ (TÜV)  – ab 2500 je nach Beziehungs-Referenzen / Empfehlung beim Prüfer je unbekannter der Prüfer desto mehr Sicherheit braucht er.

4. Vermittlungsgebühren für eine schöne Datscha – je nach kosten ab 50.000

5.  Überfahren einer 2 fach durchgezogenen Linie (auch wenn Sie unterm Schnee liegt) 2000 aufwärts.“

Welche Preise fehlen noch in unserer Märchen Liste ?

Falls Sie von bestimmten „Konditionen“ gehört haben können sie uns diese anonym als Kommentar oder – als Eintrag auf www.wikileaks.com melden. (Siehe Sicherheit)

Überhaupt die „Sicherheit“

Wir weisen sie darauf hin, das diese Preise im Märchen frei erfunden und nach dem Hörensagen erhoben sind – zufällige Übereinstimmungen mit der Realität bzw. das so was Überhaupt möglich ist sind nicht beabsichtigt. Sollten sie also sind also rein zufällig von solchen erdachten Preisen erfahren, können Sie uns diese als anonymen Kommentar (unten), telefonisch oder per eMail mitteilen. Unser Server ist in Deutschland.

Das ist einmal gut – weil weit weg von Russland – aber auch schlecht, weil dortiges Innenministerium auch nicht über alle Zweifel beim Quellen-Schutz erhaben ist. (Siehe diverse Änderungen im Datenschutz – BND Skandal bei der Onlinedurchsugung  uvm) . Wer brisante Informationen veröffentlichen Möchte der sollte dies im Zweifellsfall in Schweden bei dem bekannten http://www.wikileaks.com machen. In Schweden ist der Quellenschutz gesetzlich verankert . (siehe Artikel im Spiegel Online Spiegel Online Artikel über Wikileaks und Wikileaks.de Durschuchung beim Domaininhaber der wikileaks.de in Dresden.

Ist der Eintrag dort veröffentlicht, können Sie uns einfach einen Link zum Artikel senden oder als Kommentar (anonym) hier anfügen.

P.S. Kommentare die nicht extra schriftlich zur Veröffentlichung markiert sind, werden im Kontext mit diesem (und nur mit diesem)  Artikel nach Kenntnissnahme gelöscht und nicht wie bei den anderen Artikeln als Leserbriefe veröffentlicht.

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