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WM-2018 in Russland: Siemens setzt zum Elfmeter an

Von   /  19. Juni 2013  /  1 Kommentar

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rian.- Die Siemens AG will russische Fußballstadien mit seiner Elektronik ausstatten und tritt bei entsprechenden Ausschreibungen an, die im Vorfeld der WM 2018 in elf russischen Städten ausgetragen werden. Ähnliche Modernisierungsprojekte in der Olympia-Stadt Sotschi haben dem deutschen Technologiekonzern bereits mehr als 800 Millionen Euro gebracht, wie die Zeitung RBC Daily berichtet.

Es handle sich um Stromversorgungs-, Sicherheits- und Feuerschutzautomatik für die Fußballstadien, teilte Dmitri Fedorow, Siemens-Projektleiter in Russland, mit. Weil die TV-Sendungen für den Weltfußballverband FIFA die wichtigste Einnahmenquelle seien, sei eine sichere Stromversorgung enorm wichtig. Eine Unterbrechung von nur einer Sekunde würde die Organisatoren bis zu 18 000 Euro Strafe kosten.

Die Kosten für die Fußball-WM in Russland sind mit insgesamt 250 Milliarden Rubel (knapp sechs Milliarden Euro) veranschlagt und die Siemens AG kann daran einen satten Anteil bekommen, so RBC Daily weiter. In der Olympia-Stadt Sotschi hat der deutsche Konzern bereits Aufträge für die Modernisierung der Verkehrs- und Energieinfrastruktur für mehr als 800 Millionen Euro bekommen. Der gesamte Kostenvoranschlag der Olympia-Vorbereitungen hat ein Volumen von 1,5 Billionen Rubel (ca. 35 Milliarden Euro).

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

1 Kommentar

  1. realsatire sagt:

    Ja da war doch was? EM in Basel und das Deutsche Fernsehen hatte einen Blackout.

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