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„Visafreie“ Fähren locken Touristen nach Russland

Von   /  23. März 2010  /  Keine Kommentare

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Die Entscheidung der russischen Regierung über die Visafreiheit für die Gäste von Fähren ließ die Zahl solcher Touristen deutlich steigen. Das sagte der russische Transportminister, Igor Lewitin, am Montag bei der feierlichen Eröffnung der direkten Seeverbindung über den Atlantik zwischen Russland und Lateinamerika.

Im Mai 2009 beschloss die russische Regierung, dass sich die Passagiere von Fähren bis zu 72 Stunden ohne Visum im Land aufhalten dürfen. Eine ähnliche Entscheidung war für Fahrgäste von Kreuzfahrtschiffen bereits früher eingeführt worden. Somit können Kurzzeittouristen Russland über die Häfen Sotschi, Noworossijsk (beide in der Region Krasnodar), Wladiwostok (Region Primorje), Korsakow (Gebiet Sachalin), Kaliningrad (Gebiet Kaliningrad), Wyborg (Gebiet Leningrad) und zwei Häfen in St. Petersburg visafrei besuchen.

Dank dieser Maßnahme ist Lewitin zufolge die Zahl der mit Fähren einreisenden Kurzzeittouristen im vergangenen Jahr auf 400 000 gestiegen. Im laufenden Jahr rechnet das Ministerium ebenfalls mit einem Touristenzufluss. In den Petersburger Häfen soll Lewitin zufolge bis 2015 etwa eine Milliarde Euro investiert werden, rund zwei Drittel davon als Privatinvestitionen.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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