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Trotz Krise – Magna und Nissan wollen im Mai loslegen

Von   /  11. Februar 2009  /  Keine Kommentare

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rian./eva.- Das kanadische Unternehmen Magna International wird im Mai 2009 den Grundstein für das Fundament seines neuen Werkes bei Sankt Petersburg legen und im letzten Quartal 2010 mit der Produktion von gestanzten Zulieferteilen für den Automobilbau beginnen. Das teilte der Vorsitzende des Stadtkomitees für Investitionen und strategische Projekte, Maxim Sokolow, am Dienstag mit. Magna International ist der größte Hersteller von Automobilteilen weltweit und eines der größten Unternehmen in Kanada.

Das Unternehmen wurde 1957 vom Austro-Kanadier Frank Stronach unter dem Namen Multimatic Investments gegründet. Nach einer Fusion mit Magna Electronics im Jahre 1969 wurde 1973 der Name in Magna International geändert. Magna International ist Automobilzulieferer für Ford, Toyota, Honda, Volkswagen, Porsche, General Motors, Chrysler, Mitsubishi, Hyundai und Great Wall. Um konkurrenzfähig zu bleiben, verfolgt Magna die Strategie „A better product for a better price“. Um dieses Ziel zu erreichen, wird vom Jahresbudget ein fixer Prozentsatz in die Weiter- und Neuentwicklung von Produkten investiert.

Fast gleichzeitig, kurz vor der Eröffnung des Petersburger Wirtschaftsforums, will der Autokonzern Nissan die Produktion in seiner Fabrik in Schuschari starten, schreibt die Nachrichtenagentur Regnum. Laut einer Mitteilung der Stadtregierung sieht man darin einen Schritt aus der Wirtschaftskrise. Gerüchten über einen möglichen Rückzug von Suzuki aus seinem Projekt für ein Autowerk in St. Petersburg, trat Maxim Sokolow vom Komitee für Investitionen und strategischen Projekten klar entgegen. Gegenwärtig werde mit dem Unternehmen über den Standort der Fabrik verhandelt, die sehr wahrscheinlich ebenfalls in Schuschari gebaut würde.

www.regnum.ru
www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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