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Technopark in Neudorf-Strelna bei Petersburg eröffnet

Von   /  22. Juli 2010  /  Keine Kommentare

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rian.- In St. Petersburg ist die erste Sonderwirtschaftszone „Neudorf“ eröffnet worden, berichtet die Zeitung „Wsgljad“ am gestrigen Dienstag. Gestern bekamen die ersten Residenten symbolisch einen Schlüssel überreicht. Für die Sonderwirtschaftszone interessieren sich bereits Pharmafirmen, IT- und Kommunikationsspezialisten sowie Entwickler von Analysegeräten und Energietechnologien interessiert. Laut der russischen Wirtschaftsministerin Elwira Nabiullina werden diese Bereiche der russischen Wirtschaft ein neues Gesicht geben.

Die neue Wirtschaftszone befindet sich in Strelna (südlicher Vorort St. Petersburgs). An der Eröffnung der Sonderwirtschaftszone nahmen die Sankt Petersburger Gouverneurin Valentina Matwijenko, Wirtschaftsministerin Elwira Nabiullina, die Chefs der dort befindlichen Unternehmen und Vertreter verschiedener Konsulate teil.

Wie Nabiullina bei der Eröffnungszeremonie verkündete, wurde die Sonderwirtschaftszone in St. Petersburg mit dem Ziel geschaffen, die Entwicklung von Innovationstechnologien und die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen zu fördern. Sie hoffte darauf, dass sich die neue Wirtschaftszone auf Bereiche konzentrieren werde, bei denen St. Petersburg Vorteile gegenüber seine Konkurrenten hat. Es handele sich um Gerätebau, Mikroelektronik, Telekommunikationstechnologien und Pharmazeutik, so Nabiullina. „Das sind die Bereiche, die das neue Gesicht der russischen Wirtschaft schaffen werden“, sagte die russische Wirtschaftsministerin.

Neudorf hat vor allem die Pharmazie angezogen. Bei der Eröffnung der Sonderwirtschaftszone wurde unter anderem ein Pharmacluster präsentiert, der aus folgenden Unternehmen besteht: OOO Gerofarm, ZAO Biokad, OOO Samson-Med, OOO Neon. Die gesamten Investitionen der Vereinigung machen rund 6,5 Milliarden Rubel (1 Euro = ca. 39 Rubel) aus. 2012 soll sie in Betrieb gehen.

Laut dem Pressedienst der Stadt St. Petersburg hatte das Stadtparlament vor kurzem Steuerermäßigungen beschlossen, was dazu führt, dass die in der Sonderwirtschaftszone ansässigen Firmen weniger Miete zahlen müssen. Nabiullina zufolge wurden für den Bau der Sonderwirtschaftszone 1,2 Milliarden Rubel aus der Staatskasse und weitere 800 Millionen aus der Stadtkasse ausgegeben. Die neue Sonderwirtschaftszone in St. Petersburg besteht aus zwei Standorten: Neudorf (Gesamtfläche:18,9 ha) und Nowo-Orlowskoje (Gesamtfläche: 110,8 ha). Bislang sind in Neudorf 36 Firmen registriert.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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