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Stromtransit: Innerrussische Elektroenergielieferungen durch Weißrussland vereinbart

Von   /  24. März 2010  /  Keine Kommentare

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rian.- Das russische Energieministerium begrüßt das Übereinkommen zwischen dem russischen Unternehmen FSK UES und dem weißrussischen Konzern Belenergo über den Transit von Elektroenergie durch das weißrussische Energienetz in das Energiesystem von Kaliningrad, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums.

FSK UES und Belenergo haben am Montag einen Vertrag über die Transitlieferungen von Strom für die russische Exklave Kaliningrad sowie für die im Mutterland gelegenen Gebiete Pskow und Brjansk unterzeichnet.

Laut dem Energieministerium kann dank der Vereinbarungen die Elektroenergiebilanz des russisch-weißrussischen Unionsstaates im Jahr 2010 und ein effektives Zusammenwirken der russischen und der weißrussischen Elektrizitätsgesellschaften gesichert werden.

„Das ist eine qualitativ neue Etappe der Beziehungen beider Länder bei der Entwicklung der Elektroenergetik. Dieser war eine mühevolle gemeinsame Kleinarbeit, darunter Änderungen an der Normativbasis für die Stromenergetik beider Staaten, vorangegangen.

Die russischen und die weißrussischen Energieunternehmen hatten mögliche Szenarien der Preisbildung sowie Methoden zur Berechnung von transitbedingten Kapazitätsverlusten in den vereinten Energienetzen Weißrusslands bei unterschiedlichen Energieverschiebungen abgestimmt“, so die Mitteilung.

Die russischen Unternehmen Inter RAO und FAS UES sowie das weißrussische Unternehmen Belenergo handeln ab dem Jahr 2009 nach einem langfristigen Kooperationsschema. Demnach liefert Inter RAO UES jährlich drei Milliarden Kilowattstunden Strom nach Weißrussland, wobei der Preis und der Lieferplan jedes Jahr neu abgestimmt werden. Weitere bis zu 2,5 Milliarden Kilowattstunden sollen zu kommerziellen Bedingungen bei allmonatlicher Preis- und Mengenprüfung transportiert werden.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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