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Statoil: Sanktionen hemmen Gemeinschaftsprojekte mit Rosneft

Von   /  10. September 2014  /  Keine Kommentare

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rian.- Der norwegische Ölkonzern Statoil rechnet mit einer Verzögerung seiner Gemeinschaftsprojekte mit dem russischen Ölgiganten Rosneft wegen der westlichen Sanktionen gegen Russland. „In diesem Prozess wird es mehr Bürokratie geben, so dass sich die Dinge mehr Zeit nehmen werden“, sagte Statoil-Chef Helge Lund dem The Wall Street Journal. Die Sanktionen westlicher Staaten werden laut Lund jedoch nicht alle gemeinsamen Projekte mit Rosneft, sondern vor allem die Tiefwasser-Ölförderung in der Arktis verlangsamen. Denn das norwegische Unternehmen und seine Lieferanten müssten jetzt bei den Behörden von Norwegen, der EU und den USA beim Export von Ausrüstungen eine Erlaubnis beantragen.

Europa und der wichtige Lieferant Russland werden noch viele Jahrzehnte lang Energiepartner sein, so Lund weiter. Die Sanktionen haben Rosneft und dessen ausländischen Partnern natürlich Schwierigkeiten gebracht. „Wir hoffen jedoch auf eine diplomatische Lösung.“ Rosneft und Statoil wollen am russischen Schelf in der Barentssee Erdöl fördern sowie planen Gemeinschaftsprojekte im Gebiet Samara an der Wolga.

Bild: Petr Smerkl/ Wikimedia Commons

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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