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Statoil rechnet mit Unterzeichnung einer Reihe von Dokumenten zum Stockmann-Vorkommen

Von   /  15. Mai 2012  /  1 Kommentar

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Auf dem internationalen Wirtschaftsforum von St. Petersburg im Juni wird voraussichtlich eine Reihe von Dokumenten zum Projekt für den Abbau des Stockmann-Gaskondensatvorkommens in der Barentssee unterzeichnet werden. Die Aktionäre halten es für notwendig, die Projektkosten um mindestens zehn Prozent zu reduzieren, damit es wirtschaftlich vorteilhaft ist, wie der Vizepräsident des norwegischen Energiekonzerns Statoil, Peter Mellbye, mitteilte.

„Ich hoffe, dass einzelne Dokumente in St. Petersburg unterzeichnet werden. Aber für die endgültige Investitionsentscheidung wird noch einige Zeit erforderlich sein“, sagte Mellbye in einem Interview für den TV-Sender Russia Today.

Er erläuterte, dass die Projektteilnehmer eine technische Arbeit für die Festlegung der Basiskosten des Projektes durchführen müssen. Die Hauptbemühungen seien heute auf eine Senkung der Selbstkosten zur Erhöhung der Rentabilität gerichtet. „Wir rechnen mit mehr als zehn Prozent“, so der Vizepräsident von Statoil.

Der russischen Holding Gazprom gehören 51 Prozent der Aktien im Stockmann-Projekt, der französischen Total – 25 Prozent und dem norwegischen Statoil – 24 Prozent.

Das Stockmann-Gaskondensatvorkommen liegt im Zentrum der Schelfzone des russischen Sektors der Barentssee, etwa 600 Kilometer nordöstlich von Murmansk. Nach den erkundeten Vorräten an Erdgas ist Stockmann gegenwärtig eines der größten Vorkommen der Welt.

Die Vorräte des Vorkommens nach der Kategorie C1 machen 3,9 Billionen Kubikmeter Gas und 56,1 Millionen Tonnen Gaskondensat aus. Davon lagern 3,8 Billionen Kubikmeter Gas und 53,4 Millionen Tonnen Gaskondensat in den Grenzen des Lizenzabschnitts von Gazprom.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

1 Kommentar

  1. Ronald Luckmann sagt:

    Hallo Eva,

    ich hatte eben gerade Gäste aus Murmansk. Ihr Ziel ist die Gründung einer Gesellschaft in Berlin, die wesentliche Beschaffungsaufgaben für eine der Einkauf sfirmen der Betreibergesellschaft des Gasfeldes im Zuge des Werksaufbaus ab 9-2012 übernehmen wird.
    Die Herrschaften gehen fest davon aus, dass die Errichtung des Werkes planmäßig vonstatten gehen wird.
    Falls es Euch interessiert, kann ich Euch auf dem Laufenden halten.
    Beste Grüße aus Berlin sendet
    Ronald Luckmann

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