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Sapsan-Züge gut ausgelastet – zusätzliche Bestellung von Rollmaterial geplant

Von   /  5. August 2011  /  Keine Kommentare

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rian.- Die Hochgeschwindigkeitszüge „Sapsan“ haben innerhalb des einen Jahres, das sie auf der Strecke Moskau-Nischni Nowgorod-Moskau verkehren, rund 511000 Fahrgäste verzeichnet, meldet der Pressedienst der Russischen Eisenbahnen RZD am Freitag. Die durchschnittliche Auslastung liege bei 70,8 Prozent, hieß es.

Die in Deutschland gebauten Sapsan-Züge pendeln seit Dezember 2009 zwischen Moskau und Sankt Petersburg (3:45 Stunden Fahrzeit). Seit Juli 2010 verkehren Siemens-Hochgeschwindigkeitszüge auch zwischen Moskau und Nischni Nowgorod (3:55 Stunden Fahrzeit). Innerhalb dieser Zeit haben die Sapsan-Züge insgesamt mehr als 3,5 Millionen Menschen befördert, wobei die durchschnittliche Auslastung ca. 83,5 Prozent beträgt. Die Hälfte der Züge sind im Durchschnitt zu 90 bis 100 Prozent ausgelastet.

Der Sapsan verkehrt fünfmal täglich (hin und retour) zwischen Moskau und St. Petersburg sowie einmal täglich (hin und retour) zwischen Moskau und Nischni Nowgorod. Auf der Strecke Moskau-St. Petersburg werden an bestimmten Tagen in Abhängigkeit von der Nachfrage zusätzliche Sapsan-Züge eingesetzt.

Weitere High-Speed-Züge in Auftrag

Die russische Staatsbahn RZD will vom deutschen Maschinenbaukonzern Siemens acht weitere Hochgeschwindigkeitszüge des Typs Sapsan kaufen. Ein entsprechender Vertrag soll im September unterzeichnet werden, wie RZD-Vizepräsident Valentin Gapanowitsch am Montag mitteilte. Derzeit betreibt die RZD acht Sapsan-Züge, die Moskau mit Sankt Petersburg bzw. Nischni Nowgorod verbinden.

RZD und Siemens hatten im Mai 2006 einen Vertrag über die Lieferung von acht Hochgeschwindigkeitszügen des Serie Velaro RUS im Gesamtwert von 276 Millionen Euro unterzeichnet. In Russland wurden die Züge Sapsan („Wanderfalke“) getauft. Im April 2007 wurde ein Vertrag über die technische Wartung dieser Züge für 30 Jahre im Wert von 354,1 Millionen Euro signiert.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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