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Russland verzeichnet 2012 mehr AKW-Pannen als im Vorjahr

Von   /  13. April 2013  /  Keine Kommentare

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rian.- Das russische Zivilschutzministerium hat nach eigenen Angaben im vorigen Jahr insgesamt 49 Betriebsstörungen in Atomkraftwerken des Landes, drei Fälle mehr als im Jahr 2011, registriert. Dabei hat es laut einem aktuellen Bericht des Ministeriums im Jahr 2012 keine als Havarien eingestuften Vorkommnisse gegeben.

Die Flüssigabfall-Lager der AKW waren durchschnittlich zu 65,1 Prozent, darunter die des AKW „Leningradskaja“ unweit von Sankt Petersburg zu 90,5 Prozent und die des AKW „Smolenskaja“ im Raum von Smolensk zu 84,7 Prozent, gefüllt. Dem Dokument zufolge haben die Strahlendosen, die die AKW-Belegschaften in diesem Zeitraum abbekamen, sowie die Auswürfe von Radioaktivität die geltenden Normen nicht überschritten.

Die Zahl der technischen Katastrophen und gefährlichen Naturerscheinungen hat in den letzten Jahren ständig zugenommen. Die Notstandsrisiken, die im Ergebnis der menschlichen Tätigkeit und des globalen Klimawandels aufkommen, bedrohen die Bevölkerung und Wirtschaftsobjekte des Landes. 90 Millionen Bürger Russlands bzw. 60 Prozent der Landesbevölkerung leben in Gebieten rund um potentiell gefährliche Objekte.

Nach Angaben des Zivilschutzministeriums sind im Jahr 2012 in Russland 437 Notstandssituationen, darunter fünf schwere Terroranschläge, registriert worden, bei denen insgesamt 819 Menschen getötet und 95 000 Menschen verletzt wurden.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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