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Russland und Italien besprechen Kooperation bei AKW-Bau im Gebiet Kaliningrad

Von   /  13. Oktober 2009  /  Keine Kommentare

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rian.- Der italienische Energiekonzern Enel hat Interesse für das Projekt zum Bau des Atomkraftwerkes Baltijskaja im Gebiet Kaliningrad bekundet und verhandelt mit dem russischen Energieunternehmen Inter RAO UES über verschiedene Varianten der Kooperation. Wie zuvor gemeldet worden war, hatte der russische Premier Wladimir Putin den Bau des AKW Baltijskaja im Gebiet Kaliningrad (nordwestliche Exklave Russlands) verfügt.

Entsprechend dem diesbezüglichen Dokument vom 25. September dieses Jahres hat die russische Regierung das Angebot der Atomkorporation Rosatom zum Bau einer Energieanlage mit einer Gesamtkapazität von 2300 Megawatt angenommen. Der erste Energieblock soll in den Jahren 2010 bis 2016 und der zweite in den Jahren 2012 bis 2018 errichtet werden.

Dem Chef von Inter RAO UES zufolge verhandelt das Unternehmen jetzt mit potentiellen Investoren aus Deutschland, Litauen und Polen.Das Abkommen über den Bau des AKW Baltijskaja war im April 2008 von Rosatom und der Gebietsregierung von Kaliningrad geschlossen worden. Bis jetzt sind die erforderlichen Erkundungsarbeiten für das Projekt abgeschlossen worden.

Das erste Stadium der Machbarkeitsstudie – die Begründung der Investitionen – ist beendet. Es wurden öffentliche Anhörungen zur Umweltverträglichkeit der vorgesehenen Baumaterialen durchgeführt.

Bild: Turbinenhalle 2 von Kola III und IV (Wikimedia Commons)

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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