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Russland treibt Zollunion in Zentralasien voran

Von   /  25. Mai 2010  /  Keine Kommentare

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rian . Am vergangenen Freitag fand in Sankt Petersburg eine Sitzung des Zwischenstaatlichen Rates der EAWG (Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft) statt, berichtet die Zeitung „Wsgljad“ am Montag.

Während der Sitzung wurden mehrere Dokumente unterzeichnet, die den Beziehungen zwischen den Mitgliedsstaaten in unterschiedlichen Bereichen neue Impulse verleihen sollen. Russland hat die EAWG-Länder aufgefordert, der Zollunion beizutreten.

Ein Anreiz für Kirgisiens und Tadschikistans Beitritt könnte Russlands Bereitschaft sein, die Beschränkungen für Arbeitskräfte im gemeinsamen Wirtschaftsraum aufzuheben. Die Ukraine lehnt die Mitgliedschaft in der Zollunion ab, strebt jedoch einen freien Handel an.

Nach Ansicht des russischen Regierungschefs Wladimir Putin würden sich die Mitglieder der Zollunion im kommenden Jahr noch mehr integriert haben. Zusammen würden sie einen gemeinsamen Wirtschaftsraum bilden.

Formell gibt es die Zollunion von Russland, Weißrussland und Kasachstan bereits seit dem 1. Januar 2010. Faktisch jedoch werden eine vollwertige Union und ein gemeinsames Zollgebiet der drei Länder nach dem 1. Juli zustande kommen, wenn das gemeinsame Zollgesetzbuch in Kraft tritt.

Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch sagte bereits im April, dass die Ukraine als Mitglied der Welthandelsorganisation sich aus rechtlichen Gründen nicht der Zollunion anschließen könne.

In der Sitzung schlug Weißrusslands Premier Sergej Sidorski vor, den russischen Rubel als Reservewährung der EAWG zu verwenden.

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