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Russische Eichen versperren Weg französischer Mautautobahn nach Petersburg

Von   /  3. März 2010  /  Keine Kommentare

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rian.-Französische Unternehmer haben sich beim heutigen Treffen mit dem russischen Staatschef Dmitri Medwedew in Paris über die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) beschwert, die ihnen die Finanzierung des Baus einer Mautautobahn nach Sankt Petersburg mit der Begründung verweigert hat, 14 Eichen auf der Route des geplanten Baus müssen gefällt werden. Der russische Präsident hat ihnen versprochen, das „Holzproblem“ zu klären.

„Ich habe meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit der EBWE. Als ich noch ein gewöhnlicher Mensch war, besuchte ich die EBWE Anfang der 90er Jahre, um die Finanzierung eines Großprojektes in Sankt Petersburg – des Baus eines neuen Flughafenterminals – zu vereinbaren… Damals haben wir kein Geld bekommen“, teilte Dmitri Medwedew den französischen Geschäftsleuten am Dienstag mit.

Nach Medwedews Worten kann man schwer Druck auf diese Bank ausüben. Trotzdem versprach er, die Möglichkeit zu prüfen, dieses Projekt zu fördern und zur entsprechenden Beschlussfassung in der EBWE beizutragen.

Medwedew akzeptierte die rhetorische Frage eines Unternehmers, was eine Bank nützt, die nichts finanziert. Zu den Eichen sagte er, dass es schade um die Bäume sei. Es komme darauf an, wann sie gepflanzt worden und wie wertvoll sie seien. „Aber es ist gut, dass die EBWE sich um Russlands Umwelt kümmert“, fügte Präsident Medwedew an.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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