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Russen sparen jetzt mehr als vor der Krise

Von   /  3. August 2011  /  Keine Kommentare

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rian.- Immer mehr russische Bürger bringen heute ihr Geld ohne Ängste in die Sparbank: Ihr Anteil an der Landesbevölkerung ist laut einer Umfrage der Nationalen Agentur für Finanzforschungen (russ. Abk.: NAFI) von 24 Prozent im vergangenen Jahr auf 34 Prozent in diesem Jahr gestiegen.

Zum Vergleich: Im Vorkrisenjahr 2008 hielten 26 Prozent der Einwohner Russlands ihr Geld in der Sparbank. Umfragen der letzten drei Jahre haben ergeben, dass die Bürger ihr Geld „auf alle Fälle“, „als Reserve“ zurücklegen. Als zweiter Beweggrund wird die bevorstehende Renovierung der Wohnung bzw. des Hauses genannt.

Außerdem sparen die Russen „für das Alter“, für den Kauf von Immobilien, für den Urlaub, für die Kur, für das Studium oder für den Autokauf. Viel seltener wird das Geld für ein eigenes Unternehmen oder wegen der Zinsen zurückgelegt.

Unter den Menschen, die ihr Geld in die Sparbank bringen, dominieren Vertreter der älteren Generationen (ab 45 Jahre und älter) und Einwohner der größten russischen Städte Moskau und Sankt Petersburg (57 Prozent). In den Städten mit 100 000 bis 500 000 Einwohnern sparen im Durchschnitt 33 Prozent der Einwohner.

Wie die NAFI mitteilte, wurden von den Forschern insgesamt 1600 Einwohner von 140 Orten in 42 Regionen Russlands befragt. Der statistische Fehler liegt bei höchstens 3,4 Prozent.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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