Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Ticker  >  Aktuelle Artikel

PMEF 2012 – Daimler AG will Mercedes-Benz-Pkws in Russland produzieren

Von   /  23. Juni 2012  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

rian.- Der deutsche Automobilbauer Daimler AG erwägt die Möglichkeit, die Produktion von Mercedes-Benz-Pkws in Russland in die Wege zu leiten. Wie der Präsident von Mercedes-Benz Russland, Jürgen Sauer am Rande des Weltwirtschaftsforums 2012 in Sankt Petersburg mitteilte, wird sich der deutsche Konzern erst dann für die Produktion entscheiden, wenn das Unternehmenskonzept positiv ist.

Sauer zufolge setzt Daimler AG die Diskussion fort und analysiert die Möglichkeiten zur Produktion von Pkws in Russland weiter.

Anfang 2011 hatte Jürgen Sauer mitgeteilt, dass Daimler AG nicht ausschließt, in der Zukunft eigene Autos im Automobilwerk Gorki (GAZ) zu bauen. Dies werde jedoch erst möglich sein, nachdem die Montage von Kleintransportern organisiert worden sei.

Am Donnerstag unterzeichneten die Daimler AG und die GAZ-Gruppe einen Vertrag über die Produktion von Kleintransportern Mercedes-Benz Sprinter in Russland. In dieses Projekt sollen 190 Millionen Euro investiert werden.

Gazprom und EdF wollen gemeinsam Gaskraftwerke

Der russische Energiekonzern Gazprom und sein französischer Partner Electricité de France (EdF) wollen gemeinsam bestehende Gaskraftwerke in Europa übernehmen und neue bauen. Einen entsprechenden Vertrag schlossen die beiden Firmen am Freitag, wie aus einer gemeinsamen Pressemitteilung hervorgeht.

Gazprom werde als exklusiver Lieferant für die gemeinsamen Gaskraftwerke tätig sein, die paritätisch geführt werden sollen, heiß es im Vertrag, den Gazprom-Chef Alexej Miller und EdF-Vorsitzender Henri Proglio am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg unterzeichnet haben.

RZD-Chef Jakunin: Teilprivatisierung der russischen Bahn frühestens 2015

Der Präsident der russischen Staatsbahn RZD Wladimir Jakunin hält eine Teilprivatisierung des Bahnkonzerns in zwei Jahren, auf der die Regierung in Moskau besteht, nicht für möglich. Die russische Regierung hatte am Freitag eine Verordnung veröffentlicht, wonach 25 Prozent minus eine Aktie an der RZD schon 2012 bis 2013 in private Hände verkauft werden müssen.

„Ich halte das für absolut unrealistisch“, kommentierte Jakunin am Freitag am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg. Nach seinen Worten wäre die Privatisierung erst nach dem für 2015 geplanten Abschluss der Bahnreform denkbar. Eine weitere Voraussetzung dafür sei die Stabilisierung auf den Finanzmärkten und in der Wirtschaft.

www.rian.ru

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Petersburger Wirtschaftsforum PMEF 2012 – am Volk vorbei

    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Staatsduma nimmt Erhöhung der Mehrwertssteuer an

mehr…