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Petersburger Strategen wollen Wladiwostok an China verpachten

Von   /  22. September 2009  /  Keine Kommentare

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rian.- Um ihre Wirtschaft auf hohe Touren zu bringen, sollte die russische Fernoststadt Wladiwostok laut Experten die Hälfte ihres Territoriums für 75 Jahre an China verpachten.  Das in Petersburg ansässige Forschungsinstitut Leontief Centre hat im Auftrag der Wladiwostoker Stadtverwaltung eine Entwicklungsstrategie für die Zukunft konzipiert, berichtet die Nachrichtenseite K2kapital.com am Freitag.

Eines der Szenarien, das laut den Urhebern besonders aussichtsreich ist, sieht eine Verpachtung zweier Großbezirke und der Gornostaj-Bucht an China vor. Dort sollen eine chinesische Verwaltung und Zollposten eingerichtet werden. Von der Entstehung des chinesischen Stadtteils versprechen sich die Experten einen Wirtschaftsaufschwung in Wladiwostok und Umgebung. In der Region Primorje würden Investitionen fließen und Unternehmen zurückkehren, die ihr Geschäft seinerzeit nach Moskau oder in eine steuergünstige Sonderwirtschaftszone verlagert hatten.

Darüber hinaus würden die chinesischen Pachtzahlungen einen „vernünftigen Unterhalt“ von Armee, Flotte und Behörden im russischen Fernen Osten ermöglichen. Die Primorje-Hauptstadt müsse dann von Wladiwostok nach Ussurijsk oder Arsenjew verlegt werden, so das Konzept. Dies würde diesen Provinzstädten Wirtschaftsimpulse geben und der Korruption in Wladiwostok ein Ende setzen.

Bild: Wikimedia Commons

www.rian.ru

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  • Veröffentlicht: 9 Jahren vor auf 22. September 2009
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  • Zuletzt geändert: September 22, 2009 @ 12:34 pm
  • Rubrik: Ticker, Wirtschaft

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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