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Petersburger Baltika-Bier holt sich weitere Auszeichnung

Von   /  3. Oktober 2009  /  Keine Kommentare

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russland.ru.- Baltika – Marktführer unter den Gerstensäften Osteuropas – hat bei der „International Beer Challenge“ in London, einer weltweit führenden Fachmesse im Getränkebereich, gleich eine ganze Reihe von Edelmetall-Preisen abgeräumt. Besonders einfallsreich ist die Namensgebung der Einzelsorten der ursprünglich Petersburger Marke nicht gerade. Baltika 0 bis Baltika 9 werden die mittlerweile zehn unterschiedlichen Brauarten genannt, wobei sich hinter den Nummern dazwischen die üblichen Bier-Variationen wie „Export“ oder „Lager“ verbergen, die man auch aus Deutschland kennt.


Ausgezeichnet wurde mit einer Goldmedaille Baltika 4, eine klassische Lagersorte aus dunklem Gerstenmalz und Roggenmalz, die in Russland zu den beliebtesten Bieren zählt. Baltika 7, ein helles Export-Bier, wurde mit der Silbermedaille bedacht, die Nummern 6 (ein herbes Dunkelbier) und 8 (ein ungefiltertes Weizen) erhielten Bronze. Wer sich jetzt als bayerischer Bierfan in der Nationalehre getroffen fühlt: Eine Goldmedaille gab es auch für das Weihenstephaner Weizen, eine silberne für das Dunkelbier und eine bronzene für das Kristallweizen aus dem gleichen Haus. Der nichtbayerische, deutschsprachige Raum ging allerdings komplett leer aus.

Eines der fünfzig wichtigsten Biere der Welt

Das am höchsten dekorierte Bier – Baltika 4 – wird seit 1994 hergestellt und war eine der Urspungssorten der Baltika-Reihe. Sie gilt heute als eine der fünfzig wichtigsten Biere der Welt. Der Erfolg brachte nach und nach weitere Baltika-Ableger hervor, wobei die Höhe der Nummer häufig mit dem Alkoholgehalt in Zusammenhang steht. So bezeichnet Baltika 0 das Alkoholfrei, Baltika 1 ein Leichtbier und Baltika 9 ein Starkbier mit 8 % Alkohol. Die ebenfalls ausgezeichnete Nummer 8 ist erst seit 2001 im Sortiment und wird jedem Weißbierfan gut schmecken.

Baltika Bier wird mittlerweile in neun Brauereien in Russland und einer in der Ukraine hergestellt. An der Holding ist der internationale Getränkekonzern Carlsberg mehrheitlich beteiligt. Im deutschsprachigen Raum ist es vor allem in russischen Supermärkten erhältlich.
Roland Bathon – russland.TV; Roland Bathon ist Autor des Buchs „Russischer Wodka“ und bei russland.RU für den Food-Bereich zuständig, mehr Infos zum Buch unter www.buecher.nachrussland.de

Bild: Das Baltika-Firmenmuseum wird eine weitere Auszeichnung zieren. (Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold)

www.russland.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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