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Nur ein Drittel der Russen spart

Von   /  15. Januar 2013  /  Keine Kommentare

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rian.- Nur rund 30 Prozent der Russen legen Geld auf die Kante. Die meisten von ihnen sparen für einen Immobilienkauf, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts WZIOM zeigt. Nur rund 30 Prozent der Russen legen Geld auf die Kante. Die meisten von ihnen sparen für einen Immobilienkauf, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts WZIOM zeigt.

Demnach legen vor allem Senioren (35 Prozent) und Leute mit hohem Bildungsstand (36 Prozent) sowie Bewohner der beiden größten Megastädte Moskau und Sankt Petersburg (jeweils 47 Prozent) Geldreserven zurück. Rund 67 Prozent der Russen haben kein Geld auf der Kante. Die meisten von ihnen (77 Prozent) leben auf dem Lande.

Rund 29 Prozent der Sparer legen Geld zurück, um dann eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen. Fast 24 Prozent horten, um sich vor Notsituationen oder Krankheit zu schützen. Die meisten Befragten nannten eine Immobilienanlage die sicherste Investitionsform. Rund 24 Prozent investieren in Gold und Juwelen. Nur 7 Prozent legen ihre Ersparnisse in Devisen oder Aktien an.

Russen erwarten Krise, haben aber wenig Angst davor

Mehr als die Hälfte der russischen Bürger erwarten eine zweite Welle der Finanzkrise, insgesamt nehmen sie aber diese Aussichten relativ gelassen in Kauf, stellt das Meinungsforschungsinstitut Romir in seiner jüngsten Studie fest.

Mehr als die Hälfte der russischen Bürger erwarten eine zweite Welle der Finanzkrise, insgesamt nehmen sie aber diese Aussichten relativ gelassen in Kauf, stellt das Meinungsforschungsinstitut Romir in seiner jüngsten Studie fest. Rund 56 Prozent sind sicher, dass die Krise wiederkehrt. 13 Prozent teilen diese Position nicht. 31 Prozent der Befragten konnten keine Antwort darauf geben.

Die Unterschiede in der Einstellung dazu wurden von Region zu Region festgestellt. „Der Anteil der ‚Pessimisten’ ist in der Uralregion dutzendfach höher als der der ‚Optimisten’“, so ein Romir-Experte. „In Sibirien sind es nur zweieinhalbmal mehr ‚Pessimisten’ als Optimisten, im Föderationsbezirk Nordwest dreimal mehr.“

Nach Ansicht von 51 Prozent der Befragten wird sich die Krise vor allem durch einen Preisanstieg (23 Prozent) und einen allgemeinen Rückgang des Lebensstandards (28 Prozent) bemerkbar machen. Zugleich erwarten nur vier Prozent einen Rückgang der Beschäftigung und sechs Prozent Lohnkürzungen. Befragt wurden 1500 Einwohner von acht Föderationsbezirken Russlands im Alter zwischen 18 und 60 Jahren.

www.rian.ru

 

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  • Veröffentlicht: 6 Jahren vor auf 15. Januar 2013
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  • Zuletzt geändert: Januar 15, 2013 @ 4:08 pm
  • Rubrik: Ticker, Wirtschaft
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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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