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Mehr als Hälfte des russischen Außenhandels entfällt auf EU

Von   /  6. August 2013  /  Keine Kommentare

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rian.- Die Europäische Union ist mit Abstand der größte Handelspartner Russlands: Der Anteil der EU am russischen Außenhandel ist im ersten Halbjahr 2013 auf 50,1 Prozent gewachsen, wie das Zollamt in Moskau mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es 49,2 Prozent.  Die Europäische Union ist mit Abstand der größte Handelspartner Russlands: Der Anteil der EU am russischen Außenhandel ist im ersten Halbjahr 2013 auf 50,1 Prozent gewachsen, wie das Zollamt in Moskau mitteilte.

Im Vorjahreszeitraum waren es 49,2 Prozent.   Die Importe aus der EU nahmen um 3,6 Prozent zu, die Exporte lediglich um 0,4 Prozent. Russlands zweitwichtigster Handelspartner ist die Asiatisch-Pazifische Wirtschaftliche Zusammenarbeit (APEC). Auf die 21 Mitglieder dieser internationalen Organisation entfielen 24,3 Prozent des russischen Handelsumsatzes, immerhin 0,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.  Der Handel mit der GUS ist hingegen auf Schrumpfkurs. Waren von Januar bis Juni 2012 fast 14,4 Prozent des russischen Handels auf die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten entfallen, sind es in diesem Jahr nur 13,3 Prozent.

Was Einzelstaaten betrifft, so ist China mit einem Anteil von zehn Prozent als Handelspartner unangefochten in Führung. Weiter folgen die Niederlande (9,8 Prozent) und Deutschland (8,6 Prozent).  Der russische Außenhandel ist im ersten Halbjahr 2013 um 0,5 Prozent geschrumpft. Obwohl die Importe um 3,4 Prozent stiegen und die Exporte um 2,7 Prozent einsackten, weist die Handelsbilanz einen Überschuss von mehr als 115 Milliarden US-Dollar auf.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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