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Lettland plant für 2014 Beitritt zur Euro-Zone

Von   /  9. Juni 2010  /  Keine Kommentare

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rian.- Die Schuldenkrise in einigen europäischen Ländern wird sich nicht (negativ) auf die Pläne Lettlands auswirken, der Euro-Zone 2014 beizutreten. Das erklärte der Präsident der baltischen Republik, Valdis Zatlers, am Montag nach Angaben des Fernsehsenders Russia Today. „Wir werden unsere Pläne nicht ändern, nur weil irgendetwas irgendwo in Europa passiert ist.“ Zugleich sagte Zatlers, dass die Umstellung auf den Euro bei weitem nicht das wichtigste Ziel Lettlands sei.

„Unser Hauptanliegen besteht darin, unsere Wirtschaft zu stabilisieren. Das heißt, dass wir uns dessen sicher sein sollten, dass unsere Wirtschaft zählebig ist und beständig wächst“, sagte der Präsident.

Bei seinem EU-Beitritt im Jahr 2004 hatte sich Lettland verpflichtet, den Euro 2008 einzuführen. Aber wegen der hohen Inflation der nationalen Währung Lats musste der Beitritt zur Euro-Zone verschoben werden. Länder, die sich auf den Euro umstellen wollen, sollen eine Jahresteuerungsrate von höchstens drei Prozent haben. 2008 wurde in Lettland eine Inflation von elf Prozent registriert.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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