Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Ticker  >  Aktuelle Artikel

Leerstände bei Gewerberaum und Ladengeschäften

Von   /  5. August 2015  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

mm –  in St. Petersburg sind ca. 240.000 m² Fläche in Einkaufszentren unvermietet. Viele Geschäfte haben wegen der nachlassenden Kauflust der Verbraucher aufgegeben. Die Mieten sind bereits Rückläufig und es ist nicht absehbar wann dieser Trend wieder umkehrt.

Die beiden größten Immobilien-Agenturen im gewerblichen Bereich haben Ihre Leerstandzahlen für St. Petersburg veröffentlicht.

NAI Becar ermittelte für das 2. Quartal 2015 einen Anstieg der Leerflächen um 8% auf 241.000 m². Das entspricht in etwa 6.8% der 3,6 Mil. m² zu Verfügung stehenden Gewerbefläche in der Stadt.   Die Kollegen von Colliers Int. beziffern den Leerstand aufgrund Ihren Daten mit 7%.

Grossen Malls mit Unterhaltungsbereich geht es besser als den kleinen Einkaufzentren

Die Leerstände betreffen die grossen Einkaufszentren mit ausgeklügelter Bewirtschaftung weniger als die einfachen konzeptärmeren „Mall“s. So sind die Leerständ in der „Galeria“ , „Piterland“,“Europolis“,“Raduga“, „Ligov“ oder „Mega Dybenko“ niedriger, die großen Malls können immer noch ausreichend Kaufkräftige Kunden in ausreichender Menge anziehen. Insgesamt ist jedoch ein gravierender Rückgang der Konsumaktivität zu verzeichnen. Das drückt die Rentabilität der Mieter und damit direkt auch das Ergebnis der Vermieter der Einkaufszentren.

Gemäß der Marketingfirma „WATCOM“ haben sich die Käufer in den Malls um ca. 4,5% zum Vorjahr verringert.

Viele Geschäfte verlagern inzwischen auch Ihren Auftritt ins Internet und verlassen die teuren 1A Lagen in den Malls. Die Betreiber und Eigentümer der Einkaufskomplexe senken bereits die Mieten für kriselnde Läden.

Internationale Marken geben auf

Einige der internationalen Mode-Handelsketten haben aber bereits beschlossen Ihre Aktivitäten zu drosseln oder ganz einzustellen. Bereits 2014 haben eine Reihe von internationalen Marken, darunter River Island, OVS, New Look, Seppala, Esprit und andere angekündigt den russischen Markt zu verlassen. Die Betreiber der Einkaufszentren versuchen die verbleibenden Mieter mit allen Mitteln zu halten. Reduzierung der Miete, Individuelle Neuverhandlungen und ein offenes Ohr für Kompromisse mit den Modeunternehmen sind seit Beginn des Jahres an der Tagesordnung. 

Am Ende entscheidend ist jedoch der Verbraucher. Gelingt es nicht dessen Kauflust anzukurbeln sind auch gütige Vermieter und bessere Konditionen kein Grund das schleppende Geschäft weiterzubetreiben.

Foto: Pressemappe TZ „Tschechow“

    Drucken       Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Admiratltesky Werft erhält Auftrag zum Bau von 9 Fishtrawlern

mehr…