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IWF sieht keine Hindernisse für Einführung von Euro durch Litauen

Von   /  7. März 2014  /  Keine Kommentare

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rian.- Die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF), die eine neue Mission in Litauen abschließen, sind der Auffassung, dass das Land keine Probleme mit der Einführung des Euro ab 2015 haben wird. Allerdings müsse die baltische Republik Reformen durchführen, die Arbeitslosigkeit reduzieren und die Möglichkeit erwägen, neue Steuern einzuführen, sagte der Chef der IWF-Mission, Christoph Klingen.

„Wir sehen, dass Litauen den richtigen Weg geht. Aber die endgültige Entscheidung werden nicht wir, sondern die Europäische Zentralbank treffen. Wir sind der Auffassung, dass dies ein besonders logischer Schritt Litauens bei der weiteren EU-Integration ist. Dieser Schritt wird einen ökonomischen Nutzen bringen“, so Klingen zu Journalisten.

Der IWF hat Litauen schon mehrmals vorgeschlagen, Steuern auf Autos und private Immobilien einzuführen. Die Regierungsarbeitsgruppe zu Fragen der Rentenzahlung, die in den Jahren der Finanzkrise wesentlich gekürzt worden war, beschloss, alle Fahrzeuge des Landes zu besteuern. Aber die Parteien der regierenden Koalition konnten in dieser Frage keine Einigung erzielen. Die IWF-Mission kommt halbjährlich nach Litauen. Im laufenden Jahr ist das benachbarte Lettland zum Euro übergegangen.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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