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Immer mehr Russen kaufen einheimische Industriewaren

Von   /  12. August 2009  /  Keine Kommentare

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rian.- Immer mehr Russen ziehen während der Wirtschaftskrise einheimische statt ausländische Industriewaren vor. Im zweiten Quartal dieses Jahres haben 58,6 Prozent der Russen Industriewaren aus dem eigenen Land gegenüber 48,9 Prozent von Januar bis März gekauft.

Wie die Marktforschungsgesellschaft Komkon zu ihrer Umfrage mitteilte, treffen in der Regel Frauen im Alter ab 45 Jahre ohne Hochschulbildung mit eigenem Monatseinkommen unter 9 000 Rubeln (umgerechnet 200 Euro) diese Wahl.

Im April bis Juni des Vorjahres hatten etwa 49,8 Prozent der Befragten den russischen Industriewaren den Vorzug gegeben, auch in den weiteren Monaten war ihr Anteil ungefähr derselbe.

Zu den Spitzenreitern unter den Konsumenten von einheimischen Industrieartikeln gehören Einwohner der Städte Belgorod (76 Prozent), Kostroma (65 Prozent) und Saratow (62 Prozent). Die Menschen in Rostow am Don kaufen weniger russische Industriewaren (43 Prozent). In Moskau und St. Petersburg macht ihr Anteil entsprechend 51 und 49 Prozent aus.

Die Umfrage hat auch ergeben, dass in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 56 Prozent der Befragten einige Lebensmittel auf Vorrat kaufen. Vor allem die Menschen in Moskau (65 Prozent) und St. Petersburg (63 Prozent) sorgen vor.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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