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IFC will Energieeffizienz in Russland fördern

Von   /  1. September 2010  /  Keine Kommentare

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Die internationale Finanzorganisation IFC will in Russland im kommenden Finanzjahr etwa 1,2 Milliarden US-Dollar investieren. Wie IFC-Vizepräsident Jyrki Koskelo in einem RIA-Novosti-Interview am Montag bekannt gab, will die Organisation vor allem auf Projekte zur Energieeffizienz setzen. „80 Prozent von dem, was wir hier tun werden, wird die Entwicklung der Energieeffizienz sein“, sagte er.

Aber auch die Unterstützung von Klein- und Mittelunternehmen sei ein wichtiger Tätigkeitsbereich. Die Korporation könne wegen des Ausmaßes ihrer Tätigkeit nicht direkt mit den Klein- und Mittelunternehmen arbeiten. Diese Richtung sei aber eine der wichtigsten für sie sowohl in Russland als auch in der ganzen Welt.

„Wir glauben, dass die Klein- und Mittelunternehmen künftig die meisten Arbeitsplätze schaffen werden“, so Koskelo.

Die dritte Investitionsrichtung für IFC in Russland sei die Infrastruktur, und zwar die Beteiligung an denjenigen Investitionsprojekten, die gemeinsam vom Staat und von Privatinvestoren verwirklicht werden, wie zum Beispiel die Rekonstruktion des St. Petersburger Flughafens Pulkowo, bei der IFC als Co-Investor auftrat.

Während der Weltfinanzkrise, als die Unternehmen die so genannten kurzen Gelder brauchten, hat IFC die Investitionsfristen reduziert. „In diesem Jahr werden wir sie verlängern (bis von fünf bis sieben Jahren wie vor der Krise). Wir wollen außerdem, mehr in Aktien investieren“, sagte Koskelo.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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