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Hitachi plant Baggerwerk in russischer Ostsee-Exklave Kaliningrad

Von   /  27. März 2009  /  Keine Kommentare

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rian.- Der japanische Konzern Hitachi verhandelt mit den Behörden der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad über den Bau eines Baggerwerkes in diesem westlichsten Gebiet Russlands. Das teilte ein Vertreter des regionalen Wirtschaftsministeriums am Donnerstag in Kaliningrad mit. „Wir haben von Hitachi ein Schreiben mit dem Vorschlag erhalten, einen Dialog über die Investitionskooperation aufzunehmen“, hieß es.

Hitachi hatte bereits 2008 das Gebiet Kalingrad als einen möglichen Standort für die Produktion von Baggern betrachtet. Aber die Gespräche wurden damals abgebrochen, möglicherweise wegen logistischer Probleme wie zwei Staatsgrenzen und europäische Tarife. „Darauf peilten die Japaner St. Petersburg an, hatten sich dann wieder anders überlegt und uns die Wiederaufnahme der Verhandlungen vorgeschlagen“, sagte der Sprecher.

In der Sonderwirtschaftszone Kaliningrad gelten für Investoren Steuervergünstigungen: Im laufe der ersten sechs Jahre werden überhaupt keine Gewinn- und Vermögenssteuer gezahlt. In den nächsten sechs Jahren gilt ein 50-prozentiger Rabatt. Die anderen Steuern und Pflichtzahlungen werden wie im übrigen Russland entrichtet.

In der Kaliningrader Wirtschaftszone sind gegenwärtig 56 Unternehmen aktiv. Um den vergünstigten Status zu genießen, muss ein Bewerber sicherstellen, dass er im Laufe von drei Jahren mindestens 150 Millionen Rubel in seine Investitionsprojekte in der Region anlegen wird.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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