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GTAI Kreditkriesenreport – Schulden russischer Unternehmen steigen –

Von   /  2. September 2009  /  Keine Kommentare

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Köln / St. Petersburg:  Die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie tätige Gesellschaft Germany Trade & Invest hat vor dem Hintergrund der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise untersucht, wie sich für Exportgeschäfte mit ausgewählten Ländern die Bedingungen zur Finanzierung gestalten. Die Ergebnisse hat die Gesellschaft in einem Internet-Special „Kreditvergabe und Zahlungsverhalten weltweit“ veröffentlicht, das in Zukunft laufend aktualisiert werden soll.

Ein zentrales Ergebnis der Recherche ist, dass in vielen Teilen der Welt auch weiterhin Kreditknappheit herrscht und Kreditausfallrisiken bestehen, was den Zahlungsverkehr des stark ausfuhrorientierten deutschen Mittelstands mit den betroffenen Ländern belastet. Besonders schwierig etwa stellt sich der Zahlungsverkehr mit der Ukraine oder Venezuela dar. Kaum Schwierigkeiten hingegen sind derzeit mit Ländern wie Japan, Indonesien und Marokko erkennbar.

Ein weiteres Ergebnis ist, dass die Finanzkrise die Mehrzahl der Volkswirtschaften insgesamt hart getroffen hat. Das Problem der Zahlungsverzögerungen und abzuschreibenden Forderungen stellt sich laut der Untersuchung weltweit – so auch bei den direkten europäischen Nachbarn, die zu den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands zählen. Allerdings sind bestehende Forderungen hier noch gut durchsetzbar.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg: „Zahlungsverzögerungen bei Exportgeschäften sind derzeit an der Tagesordnung. Projekte werden aufgeschoben oder ganz storniert und die Zahl der Insolvenzen steigt. Deutsche Unternehmen dürfen im internationalen Vergleich aber keine schlechteren Konditionen vorfinden als ihre Wettbewerber. Die Bundesregierung beobachtet daher die Lage an den internationalen Märkten sehr aufmerksam und passt die vorhandenen Instrumente der Exportfinanzierung an die Bedürfnisse der Exportwirtschaft an.

Der neue Überblick von Germany Trade & Invest über die weltweite Finanzierung ist hierfür hilfreich. In Kombination mit der ebenfalls angebotenen Übersicht zu den weltweit aufgelegten Konjunkturprogrammen bietet er exportorientierten Unternehmen eine zusätzliche Orientierung in der Planungsphase. Dabei werden nicht nur die bestehenden Risiken deutlich sichtbar, sondern auch die sich ergebenden Chancen.“

Russische Unternehmen (siehe Link unten) verschulden sich höher und zögern Zahlungen länger hinaus.

Die Internet-Specials „Kreditvergabe und Zahlungsverhalten weltweit“ sowie „Chancen in der Krise – Konjunkturprogramme weltweit“ sind unter

www.gtai.de/kreditvergabe-weltweit

abrufbar.

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