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Ford Petersburg führt Viertagewoche ein

Von   /  4. Juni 2009  /  Keine Kommentare

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eva.- Aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage führt das Fordwerk in Vsewoloschsk ab dem 8. Juni die Viertagewoche ein, schreibt der „Kommersant“. Rund 90 Angestellte verlassen damit die Firma auf eigenen Wunsch, wie Ford betont – Entlassungen gebe es keine. Laut der Ford-Gewerkschaft waren die meisten Betroffenen noch 2008 vor der Krise eingestellt worden, als Ford vorhatte, die Produktion von 65.000 Wagen jährlich auf 83.000 zu steigern.

Seither ist die Nachfrage aber stark zurück gegangen und dementsprechend musste Ford die Produktion drosseln. Am 25. Mai war die Belegschaft in Zwangsurlaub geschickt worden und hatte nur zwei Drittel des Lohns erhalten. Mit der Einführung der Viertagewoche verlieren die Fordarbeiter rund 20 Prozent des Lohns und verdienen im Schnitt noch 17.000 Rubel (rund 400 Euro).

www.kommersant.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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