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Finanzkrise: Raiffeisen Evolution stoppt Bauprojekte in Russland

Von   /  16. März 2009  /  Keine Kommentare

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rian.- Der österreichische Projektentwickler Raiffeisen Evolution, der vor der Krise noch millionenschwere Investitionen plante, will seine Bauprojekte in Russland abstoßen. Wie die russische Wirtschaftszeitung RBC Daily berichtet, kündigte das Joint Venture der Raiffeisen Bank und des Baukonzerns Strabag auf der Messe MIPIM 2009 im französischen Cannes an, seine Bauprojekte in Moskau und St. Petersburg verkaufen zu wollen. Es handelt sich um den Bau eines noblen Shopping Centers auf dem Moskauer Leninski-Prospekt sowie des San Gally Park Centers im Zentrum von Sankt Petersburg.

Die Krise zwinge Raiffeisen Evolution zum Ausstieg aus diesen Projekten, zitiert die Zeitung Unternehmenssprecherin Astrid Kares. Zudem schloss die Sprecherin eine Aussetzung von Projekten in anderen Staaten nicht aus. In jenen osteuropäischen Ländern, in denen des Raiffeisen Evolution gelinge, erschwingliche Kredite aufzunehmen, würde es jedoch nicht zu einem totalen Stopp kommen.

Die Raiffeisen Evolution Project Development GmbH wurde im Juli 2003 von der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (40 Prozent), der Raiffeisen Holding (20 Prozent), der Uniqa (20 Prozent) der Strabag AG (20 Prozent) gegründet worden und ist auf die Entwicklung von Projekten mit Wohn- und Gewerbeimmobilien spezialisiert.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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