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Estland strebt nach höherer Sicherheit für Bankeinlagen

Von   /  18. September 2010  /  Keine Kommentare

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rian.- Die estnische Regierung hat am Donnerstag den Gesetzentwurf gebilligt, der einen höhere Sicherheit der Bankeinlagen und eine finanzielle Aufsicht über die Kreditinstitute in Krisensituationen vorsieht. Das teilte der Pressedienst der Regierung mit. Laut dem neuen Gesetz wird eine zuständige Finanzinspektion in Krisensituationen ermächtigt, sich in die Tätigkeit der Banken einzumischen und ihre Arbeit zu kontrollieren. Der Staat erhält dabei das Recht, im Land tätigen privaten Banken Aktien zu entziehen, das heißt die betreffenden Banken zu nationalisieren.

Dieser Schritt ist als eine Notmaßnahme für den Fall gedacht, wenn alle anderen kompetenten Maßnahmen kein stabiles Funktionieren des staatlichen Finanzsystems sicherstellen sollten. Eine der Aufgaben des Gesetzentwurfes ist es, die Inlandsgesetze in Übereinstimmung mit den in der EU geltenden Regelungen für die Einlagengarantien zu bringen. Demnach soll die Höchstgrenze der Einlagenentschädigung von 50 000 Euro auf  100 000 Euro angehoben und die Entschädigungszeit für die Einleger bei einem Bankenbankrott von drei Monaten auf 20 Werktrage verkürzt werden.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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