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Deripaska zieht sich aus Petersburger Baugeschäft zurück

Von   /  27. Februar 2009  /  Keine Kommentare

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eva.- Der in Finanznöte geratene Oligarch Oleg Deripaska wird sich aus sämtlichen Bauvorhaben in Petersburg zurück ziehen, schreibt Fontanka.ru. Das, obschon sein Baukonzern „Glavstroi SPB“ eine ganze Reihe prestigeträchtiger Projekte an der Hand hat – darunter Apraksin Dwor, Schkapina Rosenstein, „Severnaja Dolina“ und „Juntolowo“.
Die Aufträge gingen in den Besitz von Suleiman Kerimow über, dem Besitzer der mächtigen „Nafta-Moskwa“. Über den Verkaufspreis wurde geschwiegen, doch wird davon ausgegangen, dass der Handel zu einem „Krisenpreis“, das heisst mit saftigem zweistelligem Rabatt abgeschlossen wurde.

Deripaska steht unter Handlungszwang,  da er dringend Kapital lösen muss, um die Schulden an seine zahlreichen Gläubiger zurück zu zahlen. Dementsprechend überstürzt geht sein Rückzug aus Petersburg vonstatten. An den meisten Orten bleibt tatsächlich nicht viel mehr als ein Haufen Trümmer abgerissener Gebäude oder eine Baugrube zurück.

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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