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Bierkrise: Baltika baut ab

Von   /  29. Januar 2015  /  Keine Kommentare

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eva.- Der russische Bierriese „Baltika“ schliesst zwei seiner Betriebe in Tscheljabinsk und Krasnojarsk, wodurch 560 Arbeitsplätze verloren gehen. Die Hauptgründe für den massiven Abbau sind der rückläufige Bierkonsum und die happigen Steuern auf alkoholischen Getränke, die im vergangenen Jahr stark erhöht wurden.

Laut dem staatlichen Statistik-Amt „Rosstat“ ist der Konsum von Bier zwischen 2008 und 2014 um 30 Prozent zurückgegangen. Schuld daran ist zu einem Teil die gesetzlich eingeschränkten Verkaufszeiten für Alkohol während der Nachtstunden.

Wie die Firmenleitung in St. Petersburg weiter bekannt gab, wird versucht, ein Teil der Mitarbeiter aus Sibirien in anderen Betrieben der Carlsberg-Gruppe unterzubringen, zu der „Baltika“ gehört. Zu Minderung sozialer Härten wurde ein Massnahmenpaket im Wert von 300 Millionen Rubel bewilligt.

Der grosse Bierboom, der sich parallel zum allgemeinen Wirtschaftsboom in Russland entwickelte, scheint damit endgültig vorbei zu sein. Symbolisch dafür wurde 2012 das schon zur Tradition gewordene Petersburger Bierfestival abgesagt.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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