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Alle Sankt-Petersburger Zigarettenfabriken stillgelegt

Von   /  1. April 2020  /  Keine Kommentare

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Die grossen Zigarettenfabriken in St. Petersburg und im Leningrader Oblast haben ihre Arbeit eingestellt und die Mitarbeitet in die Quarantäne geschickt.
Die Regierung hat sie aus der Liste gestrichen, welche alle Ausnahmen von der Quarantäne als „wesentlichen Güter“ festlegte.

Nur für die Versorgung der Bürger wichtige Produkte und einige Non-Food Hersteller können die Produktion weiterführen.

Die Unternehmen warnen vor Zunahme des Zigarettenschmuggels

Die Fabriken gehören zu Japan Tobaco Int., BAT–SPB und Phillip Morris Izhora. Mit Ihrer Stillegung geht Russland ca. 50% der Kapazität in der Zigarettenproduktion verloren.

Entsprechend kommentiert ein Firmensprecher von Philip Morris, das die jetzt schon defizitäre Lage am Markt durch illegale Zigaretten aus Weißrussland ausgelichen wird, der Anteil am Markt soll bereits knapp 16% Betragen. Illegale Zigaretten wurden schon in 70 Regionen festgestellt.

Auch andere Produkte wurden neu aus der Liste gestrichen

Die 29. März beschlossene Liste der wesentlichen Güter für die Zeit der Quarantäne schliesst aber noch weitere Wargegruppen aus. Zudem  auch die von Beerdigungszubehör, alle Tabakprodukte, Druckmedien und Autoteilen.

In der überarbeiteten Liste wurden aber auch elektrische Geräte, Kabelprodukte, Haushaltsgeräte, elektronische, optische und Computergeräte, Bau- und Ausstattungsmaterialien und Werkzeuge, Brandschutzprodukte, Brillen und Linsen sowie Verpackungen, Etiketten, Preisschilder und Geldstreifen gestrichen.

Die Regierung betont, das diese Liste durch die Behörden der Oblaste, autom. Regionen und Städte der Russischen Föderation je nach der epidemiologischen Situation anpasssen können.

Foto: Phillips Morris Izhora

fontanka.ru

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