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AHK: Erstmals weniger deutsche Unternehmen in Russland

Von   /  11. Februar 2013  /  Keine Kommentare

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rian.- Die Zahl deutscher Unternehmen in Russland ist nach Angaben der Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau erstmals überhaupt zurückgegangen. Die Zahl deutscher Unternehmen in Russland ist nach Angaben der Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau erstmals überhaupt zurückgegangen.  Etwa 200 von zuletzt 6300 Unternehmen hätten sich von dem Wachstumsmarkt verabschiedet, sagte Michael Harms von der russisch-deutschen AHK nach Angaben von Europe Online Magazin.

Möglicherweise bereinige sich der Markt oder seien die Kosten in Russland für einige inzwischen zu hoch. Die genauen Gründe müssten noch untersucht werden.  Die Kammer hatte eigentlich einen Anstieg auf 6500 deutsche Unternehmen in Russland erwartet. Trotzdem sei „Deutschland weiter der größte ausländische Arbeitgeber“, sagte Harms. Laut einer Umfrage der AHK gehen die Meinungen zum Geschäftsklima in Russland auseinander.

Während eine Hälfte Verbesserungen sehe, bemerke die andere kaum einen Wandel oder sogar ein schlechteres Klima.  Bürokratie, Korruption und fehlende Visafreiheit behindern demnach weiter die Arbeit in Russland. Als „gefährliche Tendenz“ kritisierten AHK und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft zunehmenden Protektionismus. So würden etwa bei staatlichen Ausschreibungen für Medizintechnik nur russische Anbieter berücksichtigt. Die Schritte zum Schutz des eigenen Marktes liefen auch Russlands Pflichten als Mitglied der Welthandelsorganisation zuwider, kritisierte die AHK.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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