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Untersuchung des Tu-154-Absturzes bei Sotschi abgeschlossen

Von   /  4. Juni 2017  /  Keine Kommentare

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spn./eva.- Die Ermittlung der Ursache des Absturzes der Passagiermaschine Tu-154 im Dezember 2016 über dem Schwarzen Meer ist abgeschlossen worden, wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gab. Die Ursache sei möglicherweise ein Fehler des Kapitäns, der die Orientierung verloren habe. Es wurden dem Verteidigungsministerium zufolge „keine Verletzungen der Auftankungsregel im Flughafen in der Stadt Sotschi sowie kein Einfluss von äußeren Faktoren festgestellt“.

Kritiker meinen, dass grosse Fehler bei der Planung und Vorbereitung des Flugs gemacht worden seien. Das habe unter anderem dazu geführt, dass die Crew und ihr Kapitän völlig übermüdet gewesen seien. Ausserdem weisen sie auf die starke Verstümmelung der Leichen hin, die höchstwahrscheinlich durch eine Explosion bewirkt worden sei. Wenn keine Bombe an Bord gewesen sei, so könnte das Flugzeug anderes explosives Material im Gepäckraum mitgeführt haben, das beim Aufprall explodierte.

Am frühen Morgen des 25. Dezembers 2016 war eine Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi, wo die Maschine auf dem Flug von Moskau nach Syrien zum Nachtanken zwischengelandet war, ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord befanden sich acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere: Unter ihnen waren Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Ensembles, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“, Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“.

www.sputniknews.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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