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Sowjetischer Bomberstützpunkt bei Tallinn dient bald als Zivilflughafen Tallinn

Von   /  30. September 2010  /  Keine Kommentare

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rian.- Die im Kalten Krieg als Bomberstandort für die sowjetischen Seestreitkräfte dienende Flugbasis Ämari im Nordwesten Estlands soll bis zum Jahr 2012 zu einer Ersatzlandebahn des Flughafens Tallinn umgebaut werden. Das kündigte der estnische Verteidigungsminister Jaak Aaviksoo an. Bislang müssen Passagierflugzeuge, die wegen Unwetter oder anderen Problemen nicht in Tallinn landen können, nach Helsinki umgeleitet werden.

Auf dem Flughafen Ämari würden bis 2012 die notwendigen Navigationssysteme installiert, sagte Aaviksoo im estnischen Fernsehen. Danach könnte er als Ersatzflughafen für Zivilluftfahrt dienen. Parallel soll Ämari, wo zu Sowjetzeiten unter anderem Bomber vom Typ Su-24 und Jäger MiG-23 stationiert waren, als Stützpunkt für Nato-Kampfjets dienen.

Das Flugfeld wird seit drei Jahren modernisiert. Die Rekonstruktion ist mit ihren Gesamtkosten von rund 96 Millionen Euro wohl das teuerste Bauprojekt Estlands. Mehr als ein Drittel davon wird aus dem Nato Security Investment Programm bezahlt. Es wird erwartet, dass der Flughafen nach der Erneuerung gleichzeitig bis zu 16 Nato-Flugzeuge wird empfangen können.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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