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„Sapsan“-Zug wird trotz Newski-Express-Unglück planmässig rollen

Von   /  1. Dezember 2009  /  Keine Kommentare

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rian.- Der Unfall mit dem Schnellzug „Newa-Express“ auf der Strecke Moskau-St. Petersburg wird sich nicht auf Einsatztermine für die von Siemens gebauten „Sapsan“-Hochgeschwindigkeitszüge auswirken. Das erklärte der russische Bahnchef Wladimir Jakunin am Montag in Moskau.

Geplant ist, „Sapsan“-Züge zwischen Moskau und St. Petersburg und zwischen Moskau und Nischni Nowgorod einzusetzen. Die Testfahrt eines solchen Hochgeschwindkgeitszuges hatte am 30. Juli dieses Jahres stattgefunden. Die Strecke zwischen Moskau und St. Petersburg legte der Zug in drei Stunden und 45 Minuten. Dagegen braucht der bislang schnellste russische Zug „Newa-Express“ 4,5 Stunden für die Fahrt zwischen den beiden größten Städten Russlands.

Am späten Freitagabend war der „Newa-Express“ bei vollem Tempo entgleist. Dabei kamen 26 Menschen ums Leben, mehr als 90 wurden verletzt. Zwei Fahrgäste gelten als vermisst. Russische Ermittler gehen von einem Sprengstoffanschlag aus.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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