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Peter- und Paulsfestung soll autofrei werden

Von   /  11. März 2009  /  Keine Kommentare

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eva.- Das Problem des explosionsartig wachsenden Autoverkehrs in Petersburg macht auch vor der Peter- und Paulsfestung nicht halt. Obwohl schon jetzt alle Zufahrten auf die Festungsinsel durch Kontrollpunkte und Barrieren beschränkt wird, zwängen sich während der Sommersaison immer mehr Autos und Busse durch die Touristenmassen.

An einem Tag passieren bis zu 200 Touristenbusse die Festung, schreibt Fontanka.ru. Ausserdem werden die Plätze und Höfe von Petersburgs wichtigstem Architekturdenkmal immer mehr auch von den eigenen Angestellten als Privatparkplatz missbraucht.

Dieser Entwicklung will die Leitung des historischen Museums, dem die Festung untersteht, jetzt einen Riegel schieben. Mit elf zu fünf Stimmen hat der Museumsrat jetzt entschieden, ausserhalb der Festung einen Parkplatz anzulegen, wo sämtliche zugelassenen Fahrzeuge abgestellt werden können.

Bisher sind drei Varianten im Gespräch, die sich alle auf der Nordseite der Festung am westlichen Ende der Insel ab dem Helikopterlandeplatz befinden. Laut Museumsleitung gibt es auch schon einen privaten Investor, der sich für das Parkplatzprojekt interessiert. Momentan sind noch Abklärungen mit den Stadtbehörden sowie mit der Verkehrspolizei und dem Denkmalschutz im Gang.

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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