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Giftfässer bleiben auf dem Grund der Ostsee: Schweden plant keine Entsorgung

Von   /  18. Februar 2010  /  Keine Kommentare

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rian.- Die Container mit Schadstoffen, die vom finnischen Containerschiff Linda während seiner Fahrt von Rotterdam nach Sankt Petersburg ins Meer gefallen waren, werden im Falle ihrer Entdeckung nicht vom Grund der Ostsee gehoben. Das teilte ein Sprecher des schwedischen Küstenschutzes mit, der jetzt nach der verlorenen Fracht sucht.

Der Zwischenfall hatte sich am 6. Februar zwischen den schwedischen Inseln Öland und Gotland ereignet. Laut Medienberichten seien zumindest in einem der drei ins Meer abgerutschten Behälter mehrere Tonnen umweltschädlicher Stoff enthalten.

„Aller Wahrscheinlichkeit nach werden die Container nicht (vom Meeresgrund) gehoben. Zwar befinden sich toxische bzw. umweltschädliche Stoffe in der verlorenen Fracht, aber die Container liegen in einer so großen Tiefe, dass ihre Auswirkung auf die Umwelt eher lokal bleibt“, sagte der Sprecher.

Der schwedische Küstenschutz hatte gleich am Vorfallstag die Sucharbeiten begonnen und am Montag, dem 8. Februar, den Abschluss der Operation bekannt gegeben. Kurz davor hatte ein Spezialflugzeug ein weiteres Mal den Raum um die vermutliche Absturzstelle der Container überflogen. Nach Auffassung der Küstenschutzbehörde dürften sich die Container in einer Tiefe von 70 bis 110 Meter befinden.

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Frachtschiff verliert auf dem Weg nach St. Petersburg 20-Tonnen giftige Chemikalien

www.rian.ru

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  • Veröffentlicht: 8 Jahren vor auf 18. Februar 2010
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  • Zuletzt geändert: Februar 18, 2010 @ 9:13 am
  • Rubrik: Ticker, Verkehr

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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