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Fünf Jahre Haft für Sammeltaxi-Fahrer nach Unfallkatastrophe

Von   /  10. April 2009  /  Keine Kommentare

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eva.- Der Fahrer jenes Sammeltaxis, das im vergangenen Jahr in eine Bushaltestelle gerast und sechs Menschen darunter drei Kinder  getötet hatte, wurde zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt, schreibt Fontanka.ru.

Das Unglück geschah am 26. Oktober bei starkem Regen als sich eine Menge Leute unter dem Dach der Haltestelle angesammelt hatte. Die „Marschrutka“ fuhr viel zu schnell und wurde über die Gegenfahrbahn in die Haltestelle an der Talliner Chaussee geschleudert, wobei das Wartehäuschen wegefegt wurde.

Die harte Strafe begründete das Gericht mit dem fahrlässigen Verhalten des Lenkers, der die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit um das doppelte überschritten hatte. Bei dem Unglück wurden weitere acht Personen teilweise schwer verletzt.

Das Transportunternehmen bezahlt Schmerzensgeld in der Höhe von mehreren Millionen Rubel an die Opfer und ihre Angehörigen, allerdings nicht an alle. Ein Teil von ihnen stammen aus Tadschikistan – von ihnen hatte niemand beim Gericht Kompensationszahlungen gefordert.

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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